WM Stuttgart - Schumacher setzt sich zur Wehr

Eurosport - Sa 06.Okt. 08:53:00 2007

Nach Bekanntwerden von auffälligen Blutwerten in einer unangemeldeten Trainingskontrolle, hat Stefan Schumacher jegliche Doping- Anschuldigungen zurückgewiesen. Der WM-Dritte unterstrich, dass anhand der ermittelten Werte nicht einmal eine Schutzsperre erwogen worden sei.

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Auf die Frage, ob es einen "Doping-Fall Schumacher" gebe, sagte er im "Kölner Stadt-Anzeiger": "Nein. Und nochmal: Ein klares Nein." Der Bund Deutscher Radfahrer stellte sich unmittelbar nach den Anschuldigungen hinter Schumacher und erklärte ebenfalls, dass kein Dopingfall vorliege.

Abweichende Blutwerte wurden festgestellt

Bei der Kontrolle der Nationalen Anti- Doping-Agentur (NADA) am 26. September waren bei Schumacher in mehreren Parametern abweichende Blutwerte festgestellt worden. Im Anschluss war eine interne Kontrolle veranlasst worden. Schumacher führte die abnormen Werte auf gesundheitliche Probleme zurück: "Da ich zu Wochenbeginn unter starkem Durchfall litt, konnte ich diese glücklicherweise durch zwei große Blutbilder ergänzen, die eindeutig erhöhte Entzündungsparameter aufwiesen".

Ferner ergänzte der Nürtinger, dass er vom Weltverband UCI am 28. September noch einmal unter Standardbedingungen getestet worden sei. Schumacher: "Alle konsultierten Mediziner kamen daraufhin zu dem Schluss, dass die abweichenden Blutwerte Ursache einer Durchfallerkrankung waren."

Schumacher sagte in dem Zeitungs-Interview weiter, die Grenzwerte seien nicht überschritten worden: "Selbst die in der abweichenden Kontrolle festgestellten Werte lagen unterhalb der von der UCI festgesetzten Grenzwerte." Daher habe auch eine Schutzsperre nie zur Debatte gestanden.

Martin Einsiedler / Eurosport