Eurosport - So 06.Sep. 12:00:00 2009
Mit einem standesgemäßen 3:0 gegen Fußball-Zwerg Liechtenstein hat sich die russische Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation Tabellenführer Deutschland an die Fersen geheftet. Wassili Beresutski (17.) und Roman Pawljutschenko mit zwei Elfmetern (40./45.) erzielten die Tore für die Russen.
Doch für eine Kampfansage an den großen Rivalen im Duell um den Sieg in der Gruppe 4 bot das Team von Trainer Guus Hiddink bei strömendem Regen in St. Petersburg zu wenig.
"In der ersten Halbzeit war das eine russische Mannschaft, wie ich sie sehen will. Danach war die Konzentration nicht mehr so hoch", bekannte der Niederländer, dessen "Sbornaja" am 10. Oktober in Moskau im "Endspiel" um Platz eins auf Joachim Löws Auswahl trifft.
Pogrebnjak auf der Bank
Ob gegen Wales nächste Woche auch der verletzt fehlende Stürmerstar Andrej Arschawin und Juri Schirkow wieder mit von der Partie sein werden, "ist noch unklar", betonte Hiddink. Den Stuttgarter Pawel Pogrebnjak setzte der Niederländer 90 Minuten auf die Bank.
Gegen Liechtenstein wurden beide nicht vermisst. In einem Spiel auf ein Tor lag es vor allem an Gäste- Torhüter Peter Jehle, dass der Sieg nicht deutlicher ausfiel. Das 3:0 durch Pawljutschenko war zugleich das 200. Tor einer russischen oder sowjetischen Mannschaft in der WM-Qualifikation.
Vogts Kickern ging die Kraft aus
Die von Berti Vogts trainierten Aserbaidschaner, am Mittwoch in Hannover Gegner der deutschen Mannschaft, standen gegen Finnland dicht vor ihrem ersten Erfolgserlebnis in der WM-Ausscheidung. Doch trotz des ersten Treffers durch Elvin Mammadow (49.) reichte es nicht zu drei Punkten.
"Bei uns reichte die Kraft am Ende nicht. Der Ausgleich war psychologisch ein Schlag, von dem sich meine Spieler nicht mehr erholt haben", klagte der frühere Bundestrainer nach dem 1:2 gegen die Suomis, die sich durch Treffer von Markus Heikkinen (74.) und des Bremer Bundesliga-Profis Petri Pasanen (85.) ihre WM- Chance erhielten.
Dennoch war Vogts mit der Leistung seines Teams zufrieden: "Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie mit einem solchen Gegner mithalten kann." Ihren bisher einzigen Qualifikations-Punkt hatten die Aserbaidschaner beim 0:0 gegen Liechtenstein verbucht.
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Kommentare 1 - 4 of 4
@spack2k2004, wo steht denn das "Egal welche mannschaft 2ter in dieser gruppe wird ist automatisch bei der WM dabei da das beste Team aller zweit platzierten automatisch weiter ist ohne relegationsspiel"?
Der Qualifikationsmodus besagt, die Ersten einer Gruppe sind qualifiziert(sind 9 Mannschaften) und die 8 besten Zweiten müssen in Hin-und rückspiel die letzten 4 Plätze der Europagruppe ausspielen. Da steht nix von wegen der beste aller zweiten ist auch qualifiziert.
Egal welche mannschaft 2ter in dieser gruppe wird ist automatisch bei der WM dabei da das beste Team aller zweit platzierten automatisch weiter ist ohne relegationsspiel !!! Schaut euch mal die anderen zweitplatzierten an !!!!!
keine sagt das und keine sagt auch das Deutschland gegen Azer gewinnt vllt spielt ihr genau gegen die Unentschieden man weis ja nicht und Russland kann es schaffen wenn sie jetzt noch ein bischen besser ihre Chancen nutzen würden.
In der öffentlichen Diskussion könnte man heraushören, Deutschland liegt mit 5 Punkten auf Rang 2 zurück und muss auf biegen und brechen in Moskau gewinnen. Es ist doch so, dass uns ein Punkt dort reicht, vorausgesetzt man gewinnt die anderen beiden Spiele. Sollten wir die aber nicht gewinnen, haben wir es auch nicht verdient dabei zu sein. ich tippe wir holen aus drei Spielen noch 7 - 9 Punkte. Außerdem - wer sagt denn, dass Russland problemlos in Walse gewinnt?
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