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Beachvolleyball-Duos verpassen Finale

So 06 Jul, 16:14 Uhr


(sid) Die deutschen Beachvolleyballer haben beim Grand-Slam-Turnier in Moskau das Finale verpasst. Die an drei gesetzten Julius Brink und Christoph Dieckmann (Berlin) unterlagen im Halbfinale den Amerikanern Todd Roger/Phil Dalhausser 1:2 (14:21, 21:18, 11:15). Anschließend verloren auch David Klemperer und Eric Koreng (Hildesheim/Essen) gegen die Chinesen Xu/Wu mit 1:2 (19:21, 27:25, 13:15).

Mit ihrem Einzug ins Halbfinale haben sich die vier vorzeitig ihre Olympia-Tickets gesichert. Vor den beiden letzten Qualifikationsturnieren bei der EM in Hamburg und der Weltserie in Marseille liegen die Peking-Medaillenkandidaten uneinholbar vor Jonas Reckermann und Mischa Urbatzka (Köln) in Führung, die in Moskau nur Platz neun erreichten. Bei den Sommerspielen sind nur zwei deutsche Duos startberechtigt.

"Auch bei Olympia wollen wir wie in jedem Turnier jedes Spiel gewinnen", erklärte Dieckmann. Im Viertelfinale von Moskau hatten er und Brink mit dem 2:0 (21:15, 25:23) gegen die brasilianischen Olympiasieger Ricardo/Emanuel ihre olympischen Medaillenambitionen untermauert. Klemperer/Koreng gewannen in der Runde der letzten Acht gegen Pablo Herrera/Raul Mesa (Spanien) mit 2:1 (24:22, 18:21, 15:10).

Bei den Frauen waren Rieke Brink-Abeler und Hella Jurich (Münster) als letztes deutsches Frauen-Team im Viertelfinale gescheitert und hatten damit Rang fünf belegt. Sie liegen derzeit in der Qualifikation für ebenfalls nur zwei deutsche Olympiatichets weiterhin auf Platz drei hinter Sara Goller/Laura Ludwig (Berlin) und Stephanie Pohl/Okka Rau (Hamburg). Hier ist noch keine endgültige Entscheidung über die Vergabe der Peking-Tickets gefallen.

 

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