Nürnberg (dpa) - Wegen finanzieller Schwierigkeiten seines Unternehmens zieht sich Siegfried Schneider als Vize-Präsident des 1. FC Nürnberg vorerst zurück.
Bis zur Klärung der wirtschaftlichen Verhältnisse seiner Firma werde Schneider sein Amt beim 1. FCN ruhen lassen, teilte der Fußball-Bundesligist mit. Clubchef Franz Schäfer reagierte mit Bedauern auf den Schritt des 59-Jährigen. «Herr Schneider hat seine Aufgaben für den 1. FCN seit seiner Wahl zum Vize-Präsidenten im Jahr 2001 zu unserer vollsten Zufriedenheit ausgeführt. Wir müssen aber seine Entscheidung akzeptieren.»
In einer persönlichen Erklärung räumte Schneider ein, dass sein Malerbetrieb in Nürnberg-Langwasser wegen Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit Insolvenzantrag stellen muss. Um den FCN nicht in die öffentliche Diskussion hineinzuziehen, lasse er sein Präsidiums-Amt ruhen. Nach Berichten Nürnberger Zeitungen sollen gegen Schneider drei Haftbefehle unter anderem wegen nicht bezahlter Löhne vorliegen.




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