Eurosport - So 04.Okt. 12:39:00 2009
Das Thema Doping lässt den Radsport auch zum Saisonende nicht zur Ruhe kommen. In Frankreich schaut man bangen Blickes auf die am Mittwoch anstehende Bekanntgabe der Ergebnisse von Nachtests zur Tour de France 2008 und eine mögliche Umwälzung der Gesamtwertung.
Eine neue Doping-Welle droht den Profi-Radsport zu erfassen. Man werde am Mittwoch um 10.00 Uhr den Bericht für das vergangene Jahr vorstellen und die Bilanz der Kontrollen für das erste Halbjahr 2009 präsentieren, teilte die AFLD am Montag mit. "Ich rechne damit, dass einige Namen kommen", sagte der Heidelberger Sportanwalt Michael Lehner, dessen Mandant Stefan Schumacher in Nachtests zur Tour 2008 positiv auf das EPO-Präparat CERA getestet worden war.
40 Fahrer unter Verdacht
AFLD-Präsident Pierre Bordry hatte am Schlusstag der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt angekündigt, die während der "Großen Schleife" 2008 entnommenen Blutproben von 15 Fahrern nochmals testen lassen zu wollen. Die "L'Équipe" hatte berichtet, es solle sich um Profis aus den Top 20 der Gesamtwertung handeln. Laut des österreichischen "Kurier", der sich auf AFLD-Kontrolldirektor Jean-Pierre Verdy berief, sollen sogar knapp 40 Fahrer unter Doping-Verdacht stehen. "Sie werden sicher einige Positiv-Ergebnisse haben", sagte Lehner, der mit einem "Sturm" rechnet und davon ausgeht, dass mögliche weitere Doper "nicht unter den Plätzen 96 bis 100" des Tour- Klassements 2008 zu finden sind.
Rund um die Tour im vergangenen Jahr waren den Doping-Fahndern insgesamt sieben Fahrer ins Netz gegangen, darunter der italienische Bergkönig Riccardo Ricco. Für den traurigen Schlussakkord sorgten die beiden Gerolsteiner-Profis Bernhard Kohl und Schumacher, die im Oktober positiv auf CERA getestet und anschließend gesperrt wurden. Während der Österreicher Kohl mittlerweile sein Karriere-Ende erklärt hat und sich als Kronzeuge profilieren will, bestreitet der Nürtinger Schumacher jegliches Doping.
Rudolf Scharping, Präsident des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR), sieht der AFLD-Pressekonferenz ohne "Befürchtung" entgegen. "Ich kann nur begrüßen, dass die Anti-Doping-Instanzen auch nachträglich testen. Ich wünschte mir, dass das auch in anderen Sportarten passiert", sagte Scharping. Im Vorjahr war die AFLD erstmals für die Doping-Tests bei der Tour zuständig und zeichnete sich durch einen harten Kurs aus.
AFDL bemängelt Kontrollen der UCI
Bei der diesjährigen Tour lief das Testprogramm wieder unter der Regie des Radsport-Weltverbands UCI ab - nicht zur Zufriedenheit der AFLD. So schrieb die französische Zeitung "Le Monde", dass laut AFLD das Astana-Team um Tour-Sieger Alberto Contador und Lance Armstrong bei den Doping-Kontrollen eine Vorzugsbehandlung durch die UCI bekommen habe. Das gehe aus einem noch nicht veröffentlichten AFLD-Bericht hervor, so das Blatt.
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Kommentare 3 - 22 of 22
Wozu diese Aufregung.In der Zeit als man Epo noch nicht diagnostizieren konnte,fuhren doch fast alle mit Epo.Bei den Nachtest werden daher einige hängen bleiben.Die Zeit wo in einer Stunde (Bahn) 53 km gefahren wurde ist vorbei.
jaja... "auf die Fresse"..das ist bestimmt eine Lösung. Oh mein Gott.. was für kaputte Menschen gibt es hier im Forum! Traurig, traurig!!
Zitat:
"20.Alle erwischten Sportler sollen rückwirkend alle mit dem Sport verdienten Gelder wieder zurückgeben, denn sie haben dem Sport mehr geschadet als genützt!"
Verdient haben sie, aber kein Geld sondern auf die Fresse!!!
EYH Scharping du spacken, wach du erst mal unfallfrei auf bevor du nen kommentar abgiebts, neh mal ganz ehrlich wie kann jemand der beim reden einschlaeft von doping reden, wohl zuviel hasch im tee gehabt.
Alle erwischten Sportler sollen rückwirkend alle mit dem Sport verdienten Gelder wieder zurückgeben, denn sie haben dem Sport mehr geschadet als genützt!
Doping-Nachtests,finde es lächerlich dass mann Fahrer ermitteln will die 2008 bei der Tour Positif waren,aber bei der Tour 2009 an den Start gehen durften.
Von Fischernc
Wenn ich mir den Bernhard Kohl so auf dem Bild anschaue, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass der tatsächlich gedopt haben soll... nene Freunde der Nacht, mit mir nicht.
Wenn ich mir den Bernhard Kohl so auf dem Bild anschaue, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass der tatsächlich gedopt haben soll... nene Freunde der Nacht, mit mir nicht.
Schade um jede verbrachte Minute vor dem Fernseher!!!!!!!!!!!!!
So lange immer der fahrer gesperrt wird, ohne die Lieferanten oder den Teamleiter in die Kiste zu stecken, wird sich nichts ändern. Das ist so, als wenn man dem düngenden Gärtner einzelne Pflanzen wegschneidet. So lange genug nachwächst, kann er immer so weiter machen
Und wer noch schnell genug Bargeld an die Dopingfahnder übergibt, wird nicht veröffentlicht.
zu 13.
da gebe ich dir vollkommen recht. wenn es in anderen sportarten ebenso starke kontrollen gäbe, würden dort auch mehr dopingfälle ans licht kommen.
es kann nicht sein, dass leute die keine ahnung haben den ganzen sport verurteilen, nur weil es die sportart ist, in der mit dem größten engagement gegen das doping vorgegangen wird.
je mehr kontrollen, desto mehr aufgedeckte fälle...das ist vollkommen natürlich und wir sollten uns über jeden, der aus dem verkehr gezogen wird freuen!!!
Jeder überführte Radprofi ist doch einer weniger, der dopt!! Ich verstehe viele Leute hier nicht im Forum. Bei einem neuen Dopingfall wird gleich wieder über den Radsport hergezogen, dabei ist es ein (positives) Indiz, dass die Kontrolle Wirkung zeigt!
Habt ihr euch mal andere Sportarten angeschaut.. da gibt es nicht einmal halb so viele Dopingtest wie im Radsport.. natürlich klar, dass da kaum Dopingfälle ans Licht kommen. Wenn jemand behauptet der ganze RADsport wäre NUR dopingverseucht- der lebt hinter dem Mond. Aber es gibt leider viel zu viele die keine Ahnung von dem Sport haben und alles sinnlos nachblabbern!
ich hoffe das ist ein schritt in die richtige richtung
schade das contador nicht dabei war so wär er fällig!!
Wunderbar, diese Welt: da geht es einem "an den Kragen" der gar nicht dabei war, da gibt es "Drahtzieher", die noch nie jemand gesehen oder gehört hat. Was sollen die eigentlich machen oder wollen?
Was wir wissen: es gibt zu viele Radprofis, die versuchen mit illegalen Mitteln, mit Betrug und Falschspiel zum Erfolg zu kommen - ohne dass sie jemand zwingt. Jeder überführte Gauner ist ein Erfolg!
aber für Dopador siehts natürlich auch mies aus jetzt????
warum denn, ist er 2008 mitgefahren `???? NEIN, also hat dieser betrüger auch nichts zu befürchten.
@ lokkobokko , wenn man mich blitzt im Verkehr sage ich auch immer, die soll`n doch mal die anderen blitzen, da gingen richtig viele hoch. Was sagen die Bullen, jetzt haben wir ja sie, diese Deppen. Obwohl, recht haben sie ja, ist mir jetzt aber peinlich der Beitrag. lokkobokko Dir auch ? Nein ?
Dann werden die Nachtests der Tour 2009 wohl etwa 2081 zu erwarten sein :-)))))
Was für eine Kasperbude dieser durchdopte Profisport.
contador und lance sind aber 2008 gar nicht gefahren @ 3 und auch zum bild ..
contador is the king
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