Eurosport - Mo 05.Okt. 15:19:00 2009
Vor dem Griff nach den "Fleischtöpfen" erwartet die Basketballer von Alba Berlin am Dienstag ein heißer Tanz in Griechenlands Hauptstadt. Nachdem der französische Pokalsieger Le Mans eliminiert ist, steht dem Einzug der Albatrosse in die Euroleague nur noch das Team von Maroussi Athen im Weg.
"Der erste Schritt ist gemacht, der zweite muss folgen", fordert Alba-Geschäftsführer Marco Baldi vor dem Duell am Dienstagabend (Beginn 20.00 Uhr) im 14 600 Zuschauern Platz bietenden Sportpalast Frieden und Freundschaft in Piräus.
Für das Team von Trainer Luka Pavicevic geht es dabei um eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Sonntag (17.00 Uhr) in der Berliner O2 World. "Das wird ein ganz harter Brocken", sagte Baldi, auch wenn die Kulisse den Berlinern kaum Angst einflößen dürfte. Trotz großer Erfolge mit dem Gewinn des Saporta Cups 2001, dem Einzug ins Halbfinale des Korac Cups 2002 und in das Finale der Euroleague 2004 - steht Maroussi im Schatten der übermächtigen Topteams Panathinaikos sowie Olympiakos Piräus und hat kaum große Resonanz unter den Athenern.
In der zurückliegenden Meisterschaftssaison wollten nur durchschnittlich 600 Zuschauer den Verein sehen. Damit droht im Olympia-Sportpalast eine ähnlich geringe Kulisse wie in Runde 1 beim Gastspiel von Aris Saloniki, als gerade einmal 1600 Zuschauer den 89:60-Erfolg von Maroussi über den einheimischen Rivalen erlebten. Für die Berliner gibt es am Dienstag ein Wiedersehen mit Ex-Albatros Stephen Arigbabu, den Coach Giorgios Bartzokas erst in diesem Jahr aus Larissa mit nach Maroussi gebracht hatte.
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