Doping: Astana bevorzugt behandelt?

Eurosport - Mo 05.Okt. 12:40:00 2009

Das Team Astana von Tour-Sieger Alberto Contador und Radsport-Legende Lance Armstrong soll bei den Dopingkontrollen während der Frankreich-Rundfahrt im Juli eine Vorzugsbehandlung durch den Radsport-Weltverband UCI bekommen haben. Das berichtete die französische Zeitung "Le Monde".

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Das gehe aus einem noch nicht veröffentlichten Bericht der französischen Antidoping-Agentur AFLD hervor, zu dem man Zugang gehabt habe, so das Blatt. Die Fahrer des kasachischen Teams hätten sich bei der Tour de France unter anderem mit einem Zeitverzug von bis zu 45 Minuten bei den Dopingkontrollen präsentieren dürfen.

Der Weltverband UCI hat sich inzwischen gegen die im AFLD-Bericht erhobenen Vorwürfe vehement gewehrt.

"Eine solche Toleranz, die ohne eine richtige Rechtfertigung bewilligt wurde, gestattet es bei Abwesenheit von Begleitpersonal nicht, dass man sich der völligen Ordnungsmäßigkeit des Verfahrens vergewissert und insbesondere jegliche Manipulation ausschließt", heißt es in dem AFLD-Dokument, das laut "Le Monde" der UCI, der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA, den französischen Sport- und Gesundheitsministern sowie den Tour-Organisatoren zugeschickt wurde.

Probleme bei Tests vor Rennen

AFLD bemängelt auch, dass die UCI während der Wettkampf-Vorbereitungen zwar die Aufenthaltsorte aller Teams zwecks Durchführung von Dopingkontrollen durchgegeben habe. Bei Astana sei der Weltverband aber in dieser Sache weniger effizient gewesen. "Ein solcher Informationsentzug entspricht nicht dem Sinn des Antidopingkampfes", klagte die französische Antidopingbehörde.

Astana wurde zuletzt durch mehrere Abgänge geschwächt. Der US-Amerikaner Armstrong und Ex-Teamchef Johan Bruyneel werden in der kommenden Saison im neuen US-Rennstall RadioShack zusammenarbeiten. Auch der Spanier Contador verkündete in den vergangenen Wochen mehrfach, er wolle das kasachische Team verlassen.

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dpa / Eurosport

Kommentare 1 - 12 of 12

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  1. @ Timmy U, fast lasse ich deinen Favoriten so stehen.­ Du solltes aber nicht die ganzen Fressattacken, Gewicht­ hoch, Gewicht runter, vergessen, da war er sehr labil.­ Spanischer Arzt ? Rundherum hast Du schon recht, ein­ richtiger Rennfahrer. So etwas wächst in einer Nation­ nicht alle paar Tage heran. Davon sollten sich heut­ einige eine Scheibe abschneiden ! ! !

    Von Pumuckl, am Mi 7.Okt. 8:31
  2. Wenn hier jemand, nachträglich, einen weiteren Pokal­­ verdient hätte, wäre das für mich Jan Ullrich.­­ Natürlich hat auch er sich des Hilfsmotors bedient,­­ wobei ich denke, er hätte ihn nicht gebraucht. (­­ Pantani schon ) Jan war und ist ein Ausnahmeathlet.­­ Damals ist er in "schlechte Gesellschaft"­­ geraten, seine holländischen Freunde waren nicht die­­ besten, die heut wieder andere "BERATEN".­­ Wenn Jan nicht so charakterstark wäre und so ein­­ Lügenbold wie andere, könnte er heut noch gut und­ gerne­ fahren. Ich glaube auch, dass er sehr genau­ wußte was­ ein Pharmstrong neben sich so­ "getankt"­ hatte, er war immer Kumpel und hat­ bis heut das Maul­ gehalten. Immer korrekt, freundlich,­ ehrlich. ( Bis auf­ die "Verbiegungen" die­ man auch ihm­ aufgezwungen hatte ) Fazit : Auch ohne­ Dop hätte­ Ullrich großes leisten können wenn er­ genauso ein­ Ar...loch wäre wie andere !

    Von Thorsten Frei, am Mi 7.Okt. 8:10
  3. Die UCI ist es , die neben den Fahrern in erster Linie­ kein Interesse an der Aufdeckung des Dopings hat.­ Astana ohne Lizenz wäre ein Anfang!

    Von Breizh V, am Di 6.Okt. 17:47
  4. Das Team Astana ist doch das "How is How" des­ Extremdopings!
    Klar das sowas nur duch Schwindelei­ durchkommt
    Die wurden nur auf Apfelsaft getestet

    Von ogahtrak, am Di 6.Okt. 15:29
  5. Naja Amstrong is eh ne lebende Apotheke, da is das­ schon klar, naja mir ists egal, Astana war mir von­ anfang an Unsympathisch

    Von David S, am Mo 5.Okt. 21:32
  6. vollgespritzte Affen

    Von harry.morgan, am Mo 5.Okt. 19:36
  7. Das war doch klar. Nach jedem Rennen hat man gesehen­ wie Astana fahrer ewig unbeheligt herrumlaufen konnten,­ offiziell hieß es aber, der Fahrer muss sofort nach dem­ Rennen kontrolliert werden.
    Mir ist es ein Rätsel wie­ man dieses Team überhaupt zulassen kann.

    Aber­ natürlich hat kein Fahrer von Astana was am Stecken,­ die hätten das doch gar nicht notwendig gehabt.

    Von BenRush, am Mo 5.Okt. 17:56
  8. Also das schockt nun echt! Contalabor wird doch wohl­ nicht etwa etwas vertuscht haben? Hm!

    Von machodijai, am Mo 5.Okt. 15:41
  9. Astana hat so tolle Fahrer. Dass die UCI da ein wenig­ respektvoll agiert, ist doch nachvollziehbar. Solche­ Leute wie den Pharmstrong muss man doch nicht­ kontrollieren. Da er ja der gläserne Athlet ist, kennen­ doch alle seine Werte. Wozu dann noch KOntrollen. Und­ es ist wohl klar, dass sich ein heiliger nur mit­ Heiligen umgibt. Dann doch lieber bei anderen suchen,­ wo es auch etwas zu finden gibt

    Von Freibier für alle!!!, am Mo 5.Okt. 14:39
  10. Natürlich fehlt auch in diesem Artikel wieder der­ Zusatz welche der drei oder vier Nasen das noch­ interessiert. Dopt doch bis euch der Kot grün wird.­ Dieser Zirkus kann doch nun wirklich niemanden ( Ich­ rede von normalen Menschen ) hinter dem Ofen hervor­ locken. Wie viel Daumen nach unten gebt Ihr freiwillig­ ?

    Von Obamaderzweite, am Mo 5.Okt. 13:59
  11. natürlich purer Zufall - hahahahaha

    Von Onkel Dagobert, am Mo 5.Okt. 13:30
  12. Schon klar, so was anderes konnte man bei Bruyneel,­ Contador, Armstrong, Klöden etc. einerseits und der UCI­ andererseits erwarten.

    Von Sam S, am Mo 5.Okt. 13:19
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