Frankfurt/Main (dpa) - Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt ist auch im vierten Bilanzjahr seit 2004 schuldenfrei und hat mit 64,694 Millionen Euro Umsatz vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2007 fast das Niveau von 2006 (65,811) erreicht.
Eintrachts Finanzvorstand Thomas Pröckl wies darauf hin, dass 2006 der höhere Betrag vor allem durch die Teilnahme am UEFA-Cup sowie am DFB- Pokalfinale erzielt worden sei. Bei der Rekord-Zuschauerzahl von 48 268 Zuschauern pro Heimspiel ist der Schnitt vom Vorjahr (47 549) sogar noch übertroffen worden.
Wie Pröckl weiter mitteilte, ist das Eigenkapital der Eintracht Frankfurt Fußball AG im Vergleich zum Bilanz-Vorjahr von 12,841 Millionen auf 16,350 Millionen Euro gestiegen. Der Jahresüberschuss wurde mit 4,013 Millionen Euro (Vorjahr 7,936) angegeben. «Wenn wir nicht in den UEFA-Cup kommen, haben wir allerdings unsere finanziellen Steigerungsmöglichkeiten fast ausgereizt. Im Merchandising könnten wir noch zulegen», betonte Pröckl.
Er geht davon aus, dass im Geschäftsjahr 2008 der Umsatz auf 67 bis 68 Millionen Euro ansteigt. 26 000 Dauerkarten sind bis zum Verkaufsstopp für die neue Saison ausgegeben worden. Das Saisonziel ist laut Pröckl und Vorstandschef Heribert Bruchhagen ein Platz zwischen 7 und 12.




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