WM 2010 - Buntes - Laser-Attacke auf Maradona & Löw

Eurosport - Mo 05.Jul. 17:40:00 2010

Das hätte ins Auge gehen können! Beim WM-Viertelfinale zwischen Argentinien und Deutschland wurde "Gaucho"-Trainer Diego Maradona von nervigen Fans auf der Tribüne immer wieder mit Laserstrahlen tracktiert. Maradona war eber nicht der Einzige. Joachim Löw und Lukas Podolski erwischte es auch.

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Einige Zuschauer im Stadion von Kapstadt versuchten, sowohl die beiden Trainer als auch einige Spieler mit den grellen grünen Strahlen zu irritieren.

Was auf den ersten Blick wie ein Lausbubenstreich anmutet, kann lebensgefährlich sein. Im freien Handel gibt's bereits Hochleistungslaser mit mehr als ein Milliwatt Leistung.

Laserpointer ins Stadion geschmuggelt

Wird ein Laserstrahl dieser Stärke direkt auf das menschliche Auge gerichtet, kann das zu schweren Verletzungen auf der Netzhaut führen. Die FIFA hat sich die Bilder vom Spiel bereits noch einmal angeschaut und hofft, dass es zwischen Deutschland und Spanien keine dieser Attacken gibt.

Aber eine Garantie gibt es dafür nicht, denn die Laserpointer sind mittlerweile so klein wie ein Kugelschreiber und können ohne Probleme ins Stadion geschmuggelt werden. Bleibt also zu hoffen, dass diese gefährlichen Strahlen nicht in die Augen der Hauptdarsteller auf dem Rasen kommen.

Trainer und Spieler müssen den Durchblick bewahren und viel wichtiger, sie müssen gesund bleiben. Solche sinnlosen Attacken richten sich gegen das "Fair Play", zu dem auch die Fans auf den Tribünen angehalten sind. Geht das "Lasern" weiter, muss sich die FIFA dringend etwas einfallen lassen.

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Dirk Adam / Eurosport

Kommentare 77 - 96 of 96

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  1. Um der ganzen Diskussion noch eine wissenschaftliche­ Nuance zu verleihen: Ich habe vor 2 Jahren eine­ Dipl.arbeit am Studiengang Augenoptik der Hochschule­ Aalen betreut, in der die Eigenschaften dieser­ Laserpointer vermessen worden sind. Es war ganz­ einfach, bei EBay für ca. 50 EUR einen grünen­ Laserpointer zu beschaffen, der eine Ausgangsleistung­ von 70 mW hatte (erlaubt ist 1 mW). Am Laseraustritt­ hatte der Strahl einen Durchmesser von 2 mm, in 50 m­ Entfernung dann schon 55 mm (was ungefähr zu dem Foto­ passt). Mit einigem Rechenaufwand kann man aus der­ Laserschutznorm DIN EN 60825-1 einen Abstand berechnen,­ ab dem der Laser keinen Netzhautschaden mehr anrichten­ kann, da er sich immer weiter ausdehnt. Die Ergebnisse­ waren absolut alarmierend: Bei einer Einblickzeit von­ 0,25 s liegt der Sicherheitsabstand bei 75 m. Bei­ kürzeren Abständen hilft kein schnelles Wegschauen und­ kein Lidschlussreflex, das dauert alles zu lange. Zudem­ dürfte der Spieler den Lidschlussreflex unterdrücken,­ wenn er sich z.B. auf den Einwurf konzentriert (dazu­ gibt es Untersuchungen der FH Köln). Dann ist der Laser­ auch aus 100 m noch gefährlich. Der Spieler hat also­ keine Chance. Wir haben uns mit diesen Ergebnissen an­ die Medien gewandt mit dem Ergebnis, dass ARD Brisant­ in unserem Labor gefilmt hat. Die Sendung lief im April­ 2008. Auch zum Thema "Laserpointer gegen­ Flugzeugpiloten" hatten wir schon einen­ Fernsehbeitrag. Vor laufender Kamera haben wir damals­ mit dem Laserpointer auf Fußballspieler geschossen, die­ wir aber mit Laserschutzbrillen ausgestattet hatten.­ Die Lichtreflexe sahen genauso aus, wie die auf dem­ Foto. Machte man das gleiche mit einem 1mW-Laser, so­ war der Reflex auf den Trikots kaum zu erahnen. Damit­ ist klar, dass auf dem Foto ein Hochleistungslaser­ eingesetzt wurde.
    Nach den neuerlichen Vorfällen bei­ der WM habe ich mich am 14.6. 2010 per Mail an die FIFA­ gewandt, um nochmals eindringlich auf die Gefahr­ hinzuweisen. Diese Mail blieb bis dato unbeantwortet.

    Von juergen.nolting, am Mi 7.Jul. 10:18
  2. Manche gehen einfach ins Stadion und langweilen sich.­ Schade, dass man dagegen nichts tun kann. Vor allem­ aber haben sie sowohl Löw als auch Maradona damit­ attackiert. Was soll das?? Warum gehen sie ins Stadion?­ Für diesen Blödsinn? Das zeigt auf jeden Fall, dass sie­ nicht hier waren, um das Spiel zu sehen. Und das­ stimmt. Laserpointer sind gefährlich. Die FiFa sollte­ schnellstens schauen, dass sie auch dieses Problem in­ den Griff kriegen!!

    Von joedalton7560, am Mi 7.Jul. 9:12
  3. jetzt kann man die Kommentare hier auch schon bewerten,­ die rein subjektiv sind, sind wir hier bei Yahoo clever

    Von Hemi, am Mi 7.Jul. 8:19
  4. Um dem noch einen draufzusetzen : Es gibt auch­ unsichtbare IR-Kraftlaser im Taschenlampenformat mit­ über 2 Watt (!) Leistung! Die sieht man demnach erst­ wenn dem z.B. Klose sein Trikot bereits anfängt­ abzubrennen..
    Das ist dann nicht nur gefährlich sondern­ kriminell , bzw. heimtückisch!.

    Von Bernd, am Mi 7.Jul. 8:11
  5. Was auch immer für Faxen die Fans damit machen: Erlaubt­ ist das ohnehin nicht. Vorsätzliche Blendung nennt sich­ das eigentlich. Falls es Laserpointer sind, mit egal­ was für einer Stärke so würde das hierzulande­ als
    versuchte Körperverletzung gewertet.­ Milliwatt-Laser sind "relativ" harmlos, sind­ es allerdings Laser wie auf den Bildern zu sehen ist,­ sollte unbedingt eingeschritten werden, denn das sind­ keine Laser der Kleinstleistungsklasse nämlich, sondern­ die reichtlich teureren Grünlichtlaser, die es in­ Stärken bis zu einigen Hundert Milli-Watt bis hin zu­ einem Watt gibt. Und da hört der Spaß bei der­ Herumblinzelei im Stadion endgültig auf!
    In der Tat­ ziehen diese schon kräftig Strom, aber enthalten auch­ entsprechend effiziente Bauteile, die z.B. auch in­ Hochleistungs-LEDs Verwendung finden und deren­ Batterien trotzdem einige Zeit durchhalten.

    Von Bernd, am Mi 7.Jul. 7:58
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    Wer es glaubt...;-)

    Von StupidE, am Mi 7.Jul. 5:43
  7. @96 : Die neue Generation mit einigen Watt Leistung­ kann in Sekundenbruchteilen und selbst auf einige Meter­ Distanz Haut verbrennen und Kleidung in Flammen­ aufgehen lassen - das ist durchaus­ lebensgefährlich!

    Allerdings ist der Artikel mal­ wieder grauenvoll recherchiert - 1 Milliwatt ist die­ gesetzlich zugelassene Leistung für alle Laserpointer­ und wird allgemeinhin als ungefährlich angesehen, einen­ solchen Laserpunkt würde man auf die Distanz gar nicht­ mehr erkennen. Hier handelt es sich also mit Sicherheit­ um höhere Leistungen. Diese Geräte sind dann auch nicht­ mehr klein wie ein Kugelschreiber, sondern haben schon­ die Größe einer Taschenlampe, schon alleine wegen der­ hohen Energie, die benötigt wird. Da sind die Batterien­ schon um einiges größer und zahlreicher als beim­ kleinen 08/15 Pointer.

    Von Croydon, am Mi 7.Jul. 5:10
  8. Zitat #81: langweilig

    Von max, am Mi 7.Jul. 5:00
  9. Laserpointer können durchaus lebendgefährlich sein ...­ so ein netter kleiner Lynchmob der der Ar.../Besitzer­ in irgendeinem Township mal schnell verschwinden lässt

    Von Alexander, am Mi 7.Jul. 4:49
  10. t - #103 Na, ist ja toll, nur erblinden, mehr nicht.­ Das reicht doch wohl schon, oder??? Sei froh, dass DU­ noch sehen kannst.

    Von Margot, am Mi 7.Jul. 3:03
  11. Als wir uns früher in der Schule gegenseitig aus­ Langeweile mit Spiegeln geärgert haben (das war schon­ fies genug) und dabei erwischt wurden, sind wir aus dem­ Unterricht geflogen... Auch mit einer geringen Leistung­ sind diese Pointer irritierend.

    Von Imke, am Mi 7.Jul. 2:54
  12. Kommentar nicht angezeigt durch zu niedrige Bewertung. Zeigen

    Lebensgefährlich ist ja wohl etwas übertrieben.
    Man­ kann zwar durch den Scheiß erblinden, mehr auch nicht.

    Von Barriossia, am Mi 7.Jul. 2:43
  13. ok dann entschuldige ich mich für meinen dummen­ kommentar habe das spiel nicht mitbekommen war viel­ unterwegs dachte immer es gibt nur die kleinen pointer

    Von Christian, am Mi 7.Jul. 2:41
  14. @christian:
    das is keine montage,man hat es am samstag­ wärend des spiels bei jogi live gesehn,ausserrdem gibt­ es solche laser!
    die waren letzte saison ich glaube bei­ den europaleague spielen von bremen auch schon im­ stadion in benutzung

    Von Lukas, am Mi 7.Jul. 2:16
  15. @Christian
    Wenn man keine Ahnung hat...

    1. Man hats­ auch live im TV sehn können, also keine Fotomontage
    2.­ Ein Laserpointer auf größerer Entfernung (sprich: von­ den Zuschauerrängen) sieht nunmal etwas aufgebläht aus.­ Das is ja kein perfekter Laser (zum Glück für die­ "angepointeten"). Dass man ihn trotz­ aufgeblähter Erscheinung und Entfernung immer noch gut­ sehn kann, spricht für die Stärke des Lasers.­ Vielleicht sollten die Ordner ein bißchen darauf achten­ und die Teile entwenden. Lustig ist das nicht, wenn man­ sowas "ins Auge bekommt".

    Auf die Entfernung­ kann den Spielern und Trainern natürlich nix passieren­ (außer dass es eben nervt). Ein Zuschauer, der evtl­ ganz in der Nähe steht und "zufällig"­ angeblendet wird, kann aber durchaus die Arschkarte­ ziehn...

    Von hasseeel, am Mi 7.Jul. 2:10
  16. Kommentar nicht angezeigt durch zu niedrige Bewertung. Zeigen

    Also ich muste erstmal lachen ihr habt euch schon das­ bild richtig angeschaut ein laserpointer so wie es da­ behauptet wird xD
    müste schon die größe von nen kopf­ haben um auf die entfernung sonen großen strahl­ abzugeben der fast das ganze gesicht blendet irgendwie­ schon witzig also für mich sieht das eher nach foto­ montage aus ich will damit nich sagen das die nicht­ angelasert wurden aber nich so riesig xD

    Von Christian, am Mi 7.Jul. 1:50
  17. prügelt euch.. bitte!

    Von Brian, am Mi 7.Jul. 1:43
  18. Sobald so ein pointer auf dem Feld auftaucht, sollte­ sofort das Spiel unterbrochen werden bis der Schuldige­ ausgemacht wird. Dazu natürlich saftige Belohnung für­ Hinweise die zur Ergreifung führen.

    Von Mc, am Mi 7.Jul. 1:15
  19. Zitat: Wie kommt ihr eigentlich drauf, dass das Licht­ von­ Laserpointern stammt, das ist das Autofokuslicht­ der­ Fotografen!!!"

    Wie kommt der Mann nur­ darauf, man sollte sich doch zurück halten wenn man­ nicht weis wovon man spricht.

    Das­ "Autofokuslicht" ist noch nie Grün gewesen,­ sonder bisher immer noch Rot, und das wird wohl auch so­ bleiben.

    Von D.R, am Mi 7.Jul. 1:13
  20. Ich verstehe von der Sicherheits-Seite her nicht, wo­ das Problem ist: Ein einziges Foto in den Laserstrahl­ von der Gegenseite des Senders aus identifiziert ihn­ sofort und genau genug, um ihn mittels Security aus dem­ Stadion zu entfernen. Wer einmal in einen solchen­ Strahl gesehen hat, weiß, dass er mühelos zum Sender­ zurück zu verfolgen ist. Ich bin selbst Fotograf und­ habe viel mit Lasern gearbeitet. Einfach mal­ ausprobieren! Warum wird das nicht genutzt?

    Von Marc, am Mi 7.Jul. 1:09
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