Eurosport - Do 05.Jun. 13:56:00 2008
Der UEFA-Disziplinarausschuss hatte entschieden, den FC Porto wegen der Verwicklung in eine Bestechungsaffäre in der kommenden Saison aus dem Wettbewerb auszuschließen. Der portugiesische kündigte eine Berufung an und geht weiter von einer Teilnahme in der Champions League aus.
"Ich bin absolut davon überzeugt, dass wir in der kommenden Saison in der europäischen Eliteliga dabei sein werden", sagte Clubchef Nuno Pinto da Costa nach Medienberichten vom Donnerstag. Er sei sicher, dass der FC Porto in zweiter Instanz vor der Berufungskommission der UEFA Recht bekommen werde. Der Clubchef begründete seine Zuversicht damit, dass der UEFA falsche Informationen über den Skandal um die versuchte Schiedsrichter- Bestechung in Portugal in der Saison 2003/2004 vorgelegen hätten.
Die UEFA sei davon ausgegangen, dass die in Portugal gegen den FC Porto verhängten Strafen rechtskräftig seien, sagte Pinto da Costa. "Dies entspricht nicht der Wahrheit." Der Präsident des portugiesischen Fußballverbandes (FPF), Gilberto Madaíl, forderte die UEFA auf, für die Portugiesen das gleiche Maß anzulegen wie für die Italiener. Er erinnerte daran, dass italienische Clubs wie der AC Mailand trotz der Verwicklung in Bestechungsaffären in der Champions League spielen durften.
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