Eurosport - Di 05.Mai. 18:21:00 2009
Bei der Snooker-WM in diesem Jahr stellten die Spieler mit 83 Century-Breaks einen neuen Rekord auf. Der alte aus den Jahren 2002 und 2007 stand bei 68 und wurde regelrecht pulverisiert. Das i-Tüpfelchen hat zweifellos Stephen Hendry mit seinem Maximum Break im Viertelfinale gesetzt.
Shaun Murphy war der Gegner, der in diesem magischen Moment die 147 Punkte im siebten Frame der Partie aus nächster Nähe bewundern durfte. Der spätere Vizeweltmeister trug seienerseits mit zehn Serien von über 100 Punkten zur Century-Jagd bei. Damit war er zusammen mit John Higgins, dem bis zu seinem Finalsieg gar elf Centuries gelangen, für ein Viertel des Rekordes verantwortlich.
Als die Weltmeisterschft 1977 erstmals im Crucible Theatre ausgetragen wurde, nahm alles mit sechs Centuries und der 135 als Spitzenwert von John Spencer seinen Anfang.
Kommentare 1 - 3 of 3
Genial, was Stephen Hendry wieder schaffte!
Die Leistungsdichte steigt an, es wird sie nicht mehr geben, die über Jahre dominierenden Spieler wie Davis und Hendry. Neben der Spielstärke ist immer mehr auch die psychische gefragt. Und eine enorme Vielseitigkeit ist gefragt. Das macht es in meinen Augen aber auch interessanter.
Auch dies zeigt meiner Meinung nach, das Snooker immer hochklassiger wird-und immer spannender. Die Zeit der Seriensieger ist vermutlich erstmal vorbei. Die WM hat mit ihren vielen engen Matches gezeigt das auch andere Spieler den Titel holen können wenn sie ihre Konstanz noch erhöhen. Und Stephen Hendry hat gezeigt das er es immernoch drauf hat auch eine Chance auf einen achten Titel zu bekommen....
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