Eigentlich hatte das Toro-Rosso-Team vor, das neue Red-Bull-Chassis STR3 am kommenden Wochenende beim Grand Prix der Türkei erstmals einzusetzen, doch daraus wird nichts. Selbst eine Premiere beim darauf folgenden Rennen in Monaco ist keineswegs gesichert - eine Hiobsbotschaft für Sebastian Vettel.
Der junge Deutsche zeigte sich zuletzt schon sehr entmutigt, denn je länger die Saison dauert, desto weiter fällt Toro Rosso mit dem Vorjahresmodell zurück. Für die Verzögerung verantwortlich ist sein Teamkollege Sébastien Bourdais, denn weil der Franzose ein STR3-Chassis beim Barcelona-Test geschrottet hat, herrscht bei Toro Rosso ein akuter Mangel an Ersatzteilen.
Selbst Monaco könnte aber noch mit dem alten Chassis bestritten werden: "Monaco ist ein Fragezeichen. Bringt man das neue Auto dort? Wenn du Pech hast, stehst du am Ende der Woche ohne Auto da", erklärte Gerhard Berger gegenüber 'autosport.com'. "Vielleicht bringen wir es in Kanada. Das wäre aber ein Worst-Case-Szenario."


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