Hamburg (dpa) - Nach dem Dauerstreit an Land musste America's Cup-Herausforderer BMW Oracle Racing nun auf dem Wasser einen schweren Rückschlag hinnehmen. Der mehrere Millionen Euro teure Mast des rund 60 Meter langen Trimarans BOR 90 des US-Segelrennstalls ist gebrochen.
Das Rigg brach während einer Trainingseinheit bei moderaten neun Knoten Wind etwa neun Seemeilen vor den Coronado Inseln bei San Diego. Die Crew des amerikanischen Segelrennstalls von US-Milliardär Larry Ellison blieb dabei unverletzt. Das Team hat bereits mit der Untersuchung der Unglücksursache begonnen.
Für den 4. November war am Obersten New Yorker Gerichtshof eine weitere Anhörung in der gerichtlichen Auseinandersetzung zwischen BMW Oracle und Cup-Verteidiger Alinghi aus der Schweiz angeordnet. Der Disput über technische Regeln für die 33. Cup-Auflage stand auf dem Programm von Richterin Shirley Kornreich.
Die Richterin lud mit den Regelexperten Graham MacKenzie (Neuseeland) für Alinghi und Bryan Willis (Großbritannien) für BMW Oracle je einen Vertreter der Streitparteien zur Anhörung vor. Diese beiden haben mit dem Australier David Tillett eine dritte Person ausgewählt, die in neutraler Rolle zur Lösung technischer Auseinandersetzungen beitragen soll.
Erst in Vorwoch hatte die Richterin das für Februar 2010 vor Ras al-Chaima angesetzte Cup-Duell im Persischen Golf in Abgleich mit der Cup-Stiftungsurkunde von 1887 für illegal erklärt. Dagegen legten die Schweizer am 2. November Berufung ein.



Kommentare 1 - 1 of 1
Alinghi-- Denken hilft
Südhalkugel im europäischen Winter
Nordhalkugel im europäischen Sommer
klingt einfach, oder?
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