Eurosport - So 04.Okt. 14:57:00 2009
Citroën hat dank des Doppelsieges mit Sébastien Loeb und Dani Sordo zum fünften Mal den Marken-Titel in der Rallye-WM gewonnen. Der französische Titelverteidiger Loeb feierte beim vorletzten WM-Lauf in Spanien seinen sechsten Saisonerfolg 12,0 Sekunden vor seinem spanischen Teampartner Sordo.
Der 35-jährige Loeb verkürzte mit seinem 53. Gesamtsieg den Rückstand auf den finnischen WM-Spitzenreiter Mikko Hirvonen, der in Salou den dritten Platz belegte, auf einen Punkt. Citroën hat vor dem Saisonausklang in Wales einen Vorsprung von uneinholbaren 21 Punkten auf den alten und neuen Vize-Champion Ford. Das WM-Finale, das Loeb im Vorjahr gewonnen hatte, findet in 14 Tagen in Cardiff statt.
Auch 2010 werden Loeb und Sordo für die Franzosen starten. Als bester Deutscher kam der junge Bayer Hermann Gassner aus Surheim, Spitzenreiter im deutschen Championat, im privaten Mitsubishi auf dem 16. Rang (Rückstand: 22:03,5 Minuten) ins Ziel.
Hirvonen "mit stumpfen Waffen"
"Ich freue mich ganz besonders über den Titelgewinn meines Teams. Wir haben das erreicht, was wir wollten. Dani hat dem Team und mir sehr geholfen", sagte Loeb in Salou. Der Franzose war zum fünften Mal in Folge auf spanischem Asphalt nicht zu schlagen, hatte aber in Sordo, der Citroën zum fünften Spanien-Doppel hintereinander verhalf, diesmal einen ebenbürtigen Rivalen.
"Wir haben hier mal wieder mit stumpfen Waffen gekämpft. Wir haben wirklich das Beste gegeben, aber es hat nicht gereicht. Am Ende wollte ich nur meine Position halten", erklärte WM-Spitzenreiter Hirvonen, dem in der Schlussphase der Norweger Petter Solberg bei seiner Premierenfahrt im Citroën C4 mit vier Bestzeiten noch zusetzte. Letztlich blieb der Weltmeister von 2003 mit einem Rückstand von 1:12,4 Minuten Vierter.
Eine beachtliche Leistung vollbrachte der Franzose Dany Snobeck. Der inzwischen 63-jährige Straßburger, 1988 und 1989 in der DTM für Mercedes am Start, belegte bei seinem siebten WM-Start im privaten Peugeot 307 den zehnten Platz mit 10:56,0 Minuten Rückstand.
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Kommentare 1 - 2 of 2
Wie ich schon damals sagte: Ford wird sich noch sehr ärgern, dass sie Latvalla in Italien gewinnen lassen haben. Genau die Punkte werden Hirvonen am Ende fehlen. Ich geh von 1.Loeb 2.Hirvonen in Wales aus. Citröen ist da schlauer und lässt Sordo in Spanien schön hinter Loeb zurücktreten. Die Chance war so groß wie lange nicht mehr. Jetzt kann nur ein weiterer Fehler von Loeb Hirvonen noch helfen. Aber ich denke Loeb hat schon genug dieses Jahr gemacht. Das wird nicht noch mal passieren.
*g* das wird soch mal ein spannendes letztes Rennen ... alles oder nichts, solange die Loeb und Hirvonen unter den Top 3 bleiben, entscheidet, wer von beiden vorn ist, über den Ausgang der WM. So solls sein =)
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