Eurosport - Sa 03.Okt. 16:27:00 2009
Jorge Lorenzo sicherte sich die Pole Position zum Grand Prix von Portugal in Estoril. Der Spanier umrundete den Kurs in 1:35,214 Minuten und verwies seinen Yamaha-Teamkollegen Valentino Rossi auf Platz zwei. Ducati-Pilot Casey Stoner feierte als Dritter ein gelungenes Comeback.
In der ersten Hälfte des Qualifikationstrainings legte Dani Pedrosa auf seiner Repsol-Honda die Geschwindigkeit vor. Doch 25 Minuten vor dem Ende zog Lorenzo das Tempo an und setzte sich an die Spitze. In den finalen Minuten, als alle Piloten mit weichen Hinterreifen noch einen Angriff auf die Pole Position versuchten, verbesserte der Spanier noch einmal seine Zeit und wurde von niemandem mehr geschlagen.
"Ich habe in der Pause seit dem letzten Rennen viel trainiert und bin körperlich und mental sehr stark", sagte Lorenzo. "Ich war Schnellster in jedem Training und werde morgen stark pushen. Ich höre nicht auf, um den Titel zu kämpfen", lautete die Ansage des 22-Jährigen.
"Estoril ist Lorenzo-Land"
Weltmeister Rossi kam in seinem letzten Versuch um 0,260 Sekunden nicht an seinen Teamkollegen heran und meinte anschließend: "Das hier ist eher Lorenzo-Land, er kommt hier sehr gut zurecht. Ich habe noch etwas Probleme mit dem Setup und es wird schwierig, jedes Rennen zu gewinnen aber ich werde es versuchen."
Hayden zurück
Mit nur drei Zehnteln Rückstand qualifizierte sich Stoner als Dritter für die erste Reihe und feierte ein starkes Comeback, nach der gesundheitlich bedingten Pause von drei Rennen. "Die Pause war hart. Ich war von vielen Ärzten umgeben und wollte die Rennen gar nicht schauen, weil wir nicht dabei waren. Jetzt bin ich aber zufrieden, mein Körper fühlt sich gut an. Ich spüre etwas meine Muskeln, weil ich lange nicht auf einem Motorrad gesessen bin." Damit sich der Weltmeister von 2007 auf der Ducati wohl fühlt, wurde eine neue Verkleidung und eine veränderte Sitzbank angefertigt.
Aus der zweiten Reihe von Platz vier wird Pedrosa ins Rennen gehen. Der Spanier ist bekannt für seine Raketenstarts, doch der Rückstand von 0,488 Sekunden ist über die Distanz gesehen sehr groß. Routinier Colin Edwards erreichte Platz fünf, gefolgt von Randy de Puniet, dessen Vertrag mit dem LCR-Team für 2010 verlängert wurde. Nicky Hayden hatte auf der zweiten Ducati bereits 1,4 Sekunden Rückstand und kam nur auf den neunten Rang.
125ccm: Simon überlegen
Der spanische WM-Spitzenreiter Julian Simon setzte im Qualifying seine Überlegenheit aus den freien Trainings um und sicherte sich in 1:45,199 Minuten die Pole Position in der 125ccm-Klasse. Sein Landsmann Pol Espargaro hatte als Zweiter bereits 0,540 Sekunden Rückstand. Die erste Reihe komplettierten der Brite Bradley Smith und KTM-Pilot Marc Marquez.
Stefan Bradl fuhr die gleiche Zeit wie Marquez, da er seine Runde aber später absolvierte, schaffte der Deutsche den Sprung in die erste Reihe nicht und wird von Position fünf starten. Sandro Cortese steht als Siebter ebenfalls in Reihe zwei. Erst auf Position 19 fand sich Jonas Folger wieder, einen Platz vor dem Österreicher Michael Ranseder.
In der Viertelliter-Klasse war Hector Barbera das Maß der Dinge. Der Spanier fuhr auf seiner Aprilia in 1:40,596 auf den ersten Startplatz vor seinem Landsmann Alvaro Bautista und dem Italiener Marco Simoncelli. WM-Spitzenreiter Hiroshi Aoyama (Japan) wurde Vierter, der Schweizer Tom Lüthi musste sich mit dem 13. Rang begnügen.
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Kommentare 1 - 4 of 4
Stoner is back!!!!!!!!!!!
wirds ein doppelsieg?
FORZA ROSSI !!!!
Der Doctor wirds schon Richten !
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