Eurosport - Sa 04.Jul. 17:21:00 2009
Gleich der Auftakt der diesjährigen Tour de France wird für die Favoriten zu einer echten Standortbestimmung. In Monaco wartet auf die Fahrer eine Strecke, die mit 15,5 Kilometern doppelt so lang ist wie übliche Prologe. Selbst eine Bergwertung steht bei diesem Einzelzeitfahren auf dem Programm.
Vom Start weg geht es siebeneinhalb Kilometer lang bergauf bis zur Bergwertung der vierten Kategorie auf dem Cote de Beausoleil, der auf 200 Metern Höhe liegt.
Bei diesem Anstieg kann man ebenso viel Zeit verlieren wie bei der steilen und technisch anspruchsvollen Abfahrt ins Ziel.
"Ulle" drückt Lance die Daumen
"Natürlich ist es wichtig, sich am Samstag zu beweisen. Die Etappe wird viel aussagen, da sie nicht ganz einfach ist", sagte Lance Armstrong im Exklusiv-Interview bei Eurosport.
Der siebenmalige Sieger der Frankreich-Rundfahrt feiert in diesem Jahr im Team Astana sein Comeback bei der Tour.
Auf der Strecke, wo sonst die Formel-1-Boliden unterwegs sind, kämpfen diesmal die Radfahrer um jede Sekunde.
"Alberto Contador ist Favorit, aber Lance fährt um den Sieg mit. Sonst wäre er nicht Lance Armstrong. Ich drücke ihm die Daumen!", so Jan Ullrich in der Bild-Zeitung.
Wer das Rennen bei der 96. "Großen Schleife" macht, die am 26. Juli in Paris endete, weiß aber auch "Ulle" noch nicht. Aber der Deutsche zeigt sich vom Comeback des US-Amerikaners beeindruckt. "Ich finde es super und mutig, dass einer der Größten, vielleicht sogar der Größte, nach so langer Pause das Comeback wagt. Das ist Weltklasse."
Expertentipp von Andreas Schulz:
Fabian Cancellara (Saxo Bank)
Cadel Evans (Silence-Lotto)
Alberto Contador (Astana)
TV-Tipp:
Der Kampf ums Gelbe Trikot täglich Live: Verfolgen Sie die Tour de France hautnah mit allen 21 Etappen von Monaco nach Paris, über Pyrenäen und Alpen, durch Regen und Hitze in unseren ausführlichen TV-Übertragungen, mit dem Eurosport Player oder im Live-Ticker bei eurosport.yahoo.de!
Kommentare 1 - 15 of 55
Cancellara wird dieses Zeitfahren gewinnen!!!
An Hinterfrager!!!
Dein Posting ist der beste Grund warum es geil ist Armstrong mitfährt. Mit seinem Abschneiden und Dopingtests gibt es vermutlich wichtige Erkenntnisse übers Doping.
Und es kann ja nicht schlimmer als letztes Jahr werden, wo bei der sauberen, erneuerten Tour die vollgepumpten NoNames über die Berge flitzten.
Ich stell mir einfach jeden einzelnen Tag die rage warum ihr dann auf dieser Kategorie von Eurosport unterwegsseit und ecuh sogar die Arbeit macht Kommentare zu schreiben wenn Ihr den Sport schon fast gehässig Gegenübersteht....
Diese Werberundfahrt für Pharmakonzerne interessiert doch kein Schwein!
War früher echt ein Radsport-Fan, aber das ganze Affentheater kann doch keiner mehr ernst nehmen. War letzte Woche mit dem Rad am Starnberger See und total fertig auf dem Reifen. Die Jungs strampeln die höchsten Berge hoch, fast ohne roten Flecken im Gesicht. Bei aller Liebe, aber das geht gar nicht. Warte schon, wenn der erste "gen- und computermanipulierte Cyborg" die Tour de France gewinnt. Wahrscheinlich schon 2030. Gute Nacht!!! ;-)
@jano war das nich mit diesen aufputschmittel das er aus seinem Stimmungstief rauskommt?!
@Klaus [3]:
Gebt Doping frei, welch ein Signal an den Nachwuchs! Also Kinder, ruiniert Eure Gesundheit, da ohne Doping im Sport ohnehin nichts mehr zu holen ist. Die Gemeinschaft und die Krankenkassen fangen Euch alle auf und zahlen für Euch, wenn Ihr mit 20 Euren ersten Infarkt hattet. [Vorsicht, Ironie !]
Ich weiss zwar nicht, was Du genommen hast, aber Du solltest es besser bleiben lassen. Wie man an Deinem Beitrag sieht, hat es enorme Nebenwirkungen.
Zum Artikel: Da Armstrong niemals bereit war, die Vorwürfe des Dopings zu entkräften, sondern eher dagegen arbeitete - ich erinnere nur an die Kontrolleure, welche er fast eine halbe Stunde vor seinem Haus hat warten lassen - wäre es besser gewesen, er wäre zuhause geblieben. Wenn er jetzt wieder erfolgreich sein sollte, kann eigentlich niemand glauben, dass alles mit rechten Dingen zugeht und die Tour wird unglaubwürdig. Wenn er unter ferner liefen mitfährt, sagen alle, das er damals nur mit Doping so weit kam. Nach den katastrophalen Ereignissen der letzten Jahre hatte man die Chance neu zu beginnen, die wird relativ leichtfertig vergeben.
wurde ullrich nicht 2001 oder 2002 positv getestet?
meine, dass er deshalb schonmal 6Monate sperre bekommen hat.
Aber sicher bin ich mir da auch nit.
@ernest
Ich schaue gerne Radsport,darum sage ich ja auch das ein Armstrong da nichts mehr zu suchen hat.
Genau wie ein WQinukurow,Contador,Basso,Klöden und viele andere.
Natürlich. Pechstein, Pyleva und Varis haben auch gedopt. Ergo: Kein Sport ist absolut sauber, nichtmal Pseudo-Sportarten wie Schach oder Springreiten. Der Unterschied liegt ausschließlich darin, dass im Radsport aktiv gegen Doping gekämpft wird.
Daher bin ich gegen einen Tourstart von Armstrong, weil bei ihm eine Doping-Vergangenheit nachgewiesen ist, für die er nie bestraft wurde. Gegenteilig gab es zum Beispiel bei Jan Ullrich nie einen positiven Dopingtest. Wenn er sein Comeback geben würde, möchte ich mir euer Gebrüll gar nicht erst vorstellen. Dann würde auch endlich mal diese Schwarz-Weiß-Malerei aufhören, die hauptsächlich von Unwissenden betrieben wird, die - Wenn sie überhaupt gelegentlich fahren - bei der ersten Autobahnbrücke dem Koma nah absteigen...
Herr Philipp B, sie sagen es, schauen sie einfach keinen Radsport mehr und lassen sie jedem die Wahl dies zu tun, ich liebe den Radsport und die Leistungen die dort gebracht werden.
Tipp!! schauen sie Eisschnellauf, Biathlon, Langlauf und sie haben ihren sauberen Sport.
Ich hoffe das Armstrong direkt einen auf die Mütze bekommt.
Ich kann diesen Mann einfach net mehr sehen.
Für den Radsport ist es einfach besser,wenn solche Leute nicht mehr starten.
die sollen doch die sportler, radfahre... usw machen lassen, ist doch ihre gesundheit wo sie reskieren.... dopping sollte freigeben werden..... dann ist wieder alles offen und sie lassen es dan vielleichrt bleiben, wenn es jeder machen kann......
Ach noch etwas,
das hat mit dem Artikel aber nichts zu tun.
Wie kann denn Frau Longo mit 50 Jahren Zeitfahr Meisterin in Frankreich werden
und dazu noch mit 3 oder 5 sec. Rückstand noch den dritten Platz im Straßenrennen einfahren ?
Da gibt es wohl schon keinen Nachwuchs mehr, vermute ich.
Da werden einige Bergfahrer erst mal richtig Gas geben, damit sie sich vielleicht das erste Bergtrikot sichern.
Danach werden sie viel Zeit verlieren.
Und der, der es beim Prolog gewinnt wird wohl mindestens bis Andorra jeden Tag im Fernsehen sein.
Eigentlich sehr interessant.
Wer holt beim Prolog das gelbe und wer das gepunktete.
Ich freu mich drauf
Egal was ihr vom Radsport und Doping usw. denkt
Die Claudia hatte scheinbar ja auch Pech am Stein wie man so liest.
Wer hätte das gedacht ???
Bitte melden Sie sich an.
Kein Yahoo! User? Kostenlos Anmelden.