GP Malaysia - Dampfsauna hinterm Lenkrad

Eurosport - Sa 04.Apr. 11:56:00 2009

Schwitzen bis zum Abwinken. Beim GP von Malaysia sind im "Kochtopf" Sepang nicht nur die Motoren, sondern auch die Piloten gefragt. "Die Hitze ist immer wieder eine Überraschung, selbst wenn man schon einige Tage hier ist", erklärt Sebastian Vettel und wischt sich den Schweiß von der Stirn.

FORMULA 1 2009 Malaysia Vettel - 0

Außentemperaturen von weit über 30 Grad machen den Fahrern und den Triebwerken ordentlich zu schaffen. Die Luft brennt genau wie der Asphalt, der sich im "Tropenhaus" Malaysia bis zu 60 Grad aufheizen kann.

"Alle Piloten kommen extrem ins Schwitzen, die Luftfeuchtigkeit ist unglaublich hoch. Die Hitze und die Luftfeuchtigkeit sind aber eher ein Problem für die Autos und die Motoren, denn die Fahrer sind topfit", so F1-Experte Strietzel Stuck gegenüber Eurosport.

Kühle Dusche für Vettel

Richtig, aber nach Meinung von Vettel kann man sich vorbereiten wie man will, der Auftakt in Sepang ist immer eine Qual. "Man kann super durchtrainiert sein, doch wenn man erst in seinen Rennanzug und dann ins Auto steigt, ist es der Hammer", meint der Red-Bull-Pilot.

"Aber man gewöhnt sich relativ schnell an die Hitze, auch wenn es einem schwer fällt", so Vettel, dem die hohen Temperaturen ebenso zusetzen wie allen anderen Piloten und Mechanikern. Gruppenschwitzen ist angesagt. Selbst die Teamchefs am Kommandostand "tropfen". Das ist manchmal gar nicht so einfach, selbst wenn man bereits so lange dabei ist wie Mercedes-Chef Norbert Haug.

Einziges Gegenmittel ist eine kühle Dusche. "Ich gebe extra Gas, um schnell zurück an die Box zu kommen und mich zu erfrischen", so Vettel, der sich zusätzlich mit einem Eisbeutel den Nacken- und Schulterbereich sowie den Kopf kühlt, denn unterm Helm wird's richtig heiß. Man muss sich die Fahrer so vorstellen, dass sie im Cockpit wie in einer Dampfsauna mit zusätzlicher Fönhaube sitzen. Extrem warm und extrem unangenehm.

"Mein Gott, da müssen die Piloten durch. Dafür sind sie Profis geworden", äußert sich F1-Experte Stuck mit einem leichten Augenzwinkern, fügt aber hinzu: "Natürlich tun mir die Fahrer ein bisschen leid, aber am Ende ist es für alle gleich." Dennoch haben die Piloten in jeder Saison immer wieder aufs Neue gehörigen Respekt, wenn auf dem Rennkalender der WM-Lauf in Südostasien, knapp 80 km entfernt von der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur in Mitten tropischer Vegetation, stattfindet.

Dirk Adam / Eurosport

Kommentare 1 - 5 of 5

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  1. Vettel ließ sich dazu verleiten, zum zweiten Mal in­ Folge zum Angriff auf ein weiß-blaues­ Konkurrenz-Eisauto zu @#$% - nach dem polnischen­ Volltreffer verfehlte er es diesmal aber denkbar knapp.

    Von Claus, am Fr 3.Apr. 22:34
  2. ist das ein Depp der Gelbe da.

    Von Supertennschi, am Fr 3.Apr. 16:31
  3. @ Glöckner, dich nehmen wir dann auch mit, als­ Witzfigur.
    kriegst auch ein Bier. Wir sind ja nicht­ so. Kannst du etwas Geld sparen und dir vielleicht­ einen FIAT kaufen (aber einen roten- ja)

    Von Claus, am Fr 3.Apr. 16:22
  4. bei ca. 35°C + strahlender sonne im rennanzug und helm­ autofahren...horror xD

    Von boukagroove, am Fr 3.Apr. 15:04
  5. Kommentar nicht angezeigt durch zu niedrige Bewertung. Zeigen

    Ich bedauere den Armen ,sein Team sollte Protest­ einlegen da es zu warm in Sepang ist.Dann wird der­ veransatlter bestimmt bestraft von den lieben FIA

    Von boukagroove, am Fr 3.Apr. 14:08
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