Eurosport - Mi 04.Feb. 23:41:00 2009
Mit ihm verlässt ein Großer seines Fachs die Fußball-Bühne: Wenn Uli Hoeneß am 31.12.2009 sein Amt als Manager des FC Bayern niederlegen wird, hinterlässt er eine große Lücke. Doch wer soll sie füllen? Klar ist für Hoeneß nur: Langfristig muss es jemand sein, der die "rot-weiße Orgie" miterlebt hat.
Es ist mehr als nur eine geschäftliche Beziehung - es ist eine "Liebe", die über den Job weit hinausgeht. Eine Verbundenheit, die verpflichtet, und die jeder empfinden muss, der in seine Fußstapfen treten will.
Hoeneß, der Macher von der Säbener Straße, will nach seiner Karriere als Manager sein "Kind" FC Bayern München in sicheren Gefilden wissen. Zu viel Herzblut hat der Unternehmer in seiner 30-jährigen Amtszeit in den Verein gesteckt, als dass er die Geschicke des deutschen Rekordmeisters in Händen eines beliebigen Wirtschaftsfachmannes sehen will.
Nur das Beste und nicht weniger
Das Anforderungsprofil für seinen Nachfolger ist deswegen klar umrissen: Abgesehen von der fachlichen Qualifikation muss der "Neue" vor allem eine hohe Identifikation mit dem deutschen Vorzeigeklub mitbringen. Für den FCB nur das Beste - mit weniger gibt sich der Manager, der von 1970 bis 1978 selbst für Bayern die Kickstiefel geschnürt hat, nicht zufrieden.
Die Zukunft des Rekordmeisters liegt nach Ansicht des Weltmeisters von 1974 deswegen in Händen ehemaliger Bayern-Stars. "Wir werden auch in Zukunft ein Verein sein, der sich auf die Ressourcen dieses Klubs - und das sind die jetzigen und auch ehemaligen Spieler - besinnt und sie irgendwie einbindet. Das große Ziel wird sein, diesen Verein, der so erfolgreich war mit Leuten wie Franz Beckenbauer, Karl-Heinz Rummenigge und meiner Wenigkeit, auch in Zukunft so aufzustellen", so Hoeneß.
Das "Gefühl in sich tragen"
"Wir haben festgestellt, dass bei diesem Verein eines ganz besonders wichtig ist: Dass man nicht nur seine Arbeitskraft einbringt, sondern auch sich selbst", sagt Hoeneß. "Man tut sich leichter, wenn man das Gefühl schon einmal selbst erlebt hat, beim FC Bayern zu sein, wenn man das Trikot schon einmal getragen hat, wenn man ins Olympiastadion - oder heute - in die Allianz Arena einmarschiert ist, wenn man diese 'rot-weiße Orgie' miterlebt hat, das Gefühl in sich trägt, was dieser Verein bedeutet. Dann weiß man, wofür man das alle tut. Nämlich nicht nur für Geld", betont der 57-Jährige bei einer Pressekonferenz an der Säbener Straße.
Bekommt der FC Bayern also doch ein Hoeneß-Nachfolger aus den eigenen Reihen? Oliver Kahn (Privatier), Mehmet Scholl (TV-Experte) und Jens Jeremies (Spielerberater) lauten die Namen, die im Zusammenhang mit dem Manager-Amt beim FCB ab 2010 immer wieder genannt werden.
Kahn, Scholl, Jeremies? "Schließe nichts aus"
Und auch Hoeneß scheint nicht abgeneigt - will aber nichts überstürzen. Erst recht nicht bei einem derartig verantwortungsvollen Posten wie seinem. Der "Manager des Jahres 1999" betont, dass der "Rückholungsprozess" der ehemaligen Bayern-Spieler Jahre dauern kann und erst in den Kinderschuhen steckt. "Der FC Bayern wird in den nächsten Jahren bekanntermaßen neu aufgestellt. Wir haben im Vorstand ausführlich darüber diskutiert, und uns ist klar, dass es ein langer Prozess wird, der nicht an einem Montagvormittag besprochen und am Nachmittag beendet sein wird", so Hoeneß. "Ich schließe es nicht aus, dass Leute wie Willy Sagnol, Kahn, Jeremies oder Scholl - um nur einige zu nennen - in diesem Klub wieder auftauchen werden. Irgendwann einmal, in irgendeiner Position ", sagt Hoeneß.
Die Suche nach dem "neuen Hoeneß" geht also vorerst außerhalb der Säbener Straße weiter. Doch wer auch immer in den Dunstkreis der Kandidaten für seine Nachfolge geraten wird: Der "alte Hoeneß" wird ein wachsames Auge darauf haben, dass der "Neue" in den entscheidenden Punkten ganz der "Alte" ist...
Kommentare 41 - 60 of 60
@ gsteinheimer :
Hallo
Ja ich kenne Herrn Höness persöhnlich. Er ist in der Wurstfabrik mein Chef.
SGE FOREVER
Warum schreibst Du denn seinen Namen falsch, wenn Du ihn persönlich kennst und er dein Chef ist.
Er schreibt sich nämlich so : Hoeneß
kümmert euch lieber um einen anderen Trainer und Torhüter.....sonst wird sich das bald rächen !!!
Tja Hoeneß, Bauch hast du ja jede Menge, auf jeden Fall mehr als Hirn, aber dass die Weißwürste aus deinem Darm jetzt mit dir sprechen ist schon bemerkenswert !
@vilomara2, du hast Recht.
Und die WIRKLICH große Zeit der Bayern waren eindeutig die 70er bis zu dem Zeitpunkt, als Beckenbauer in die USA gegangen ist. Der Verein erlebt die Saison drauf den ersten sportlichen Einbruch (ich glaube, das war ihre schlechteste Saison überhaupt), und danach spielten sie nur noch mittelprächtiges Rumgekicke.
Noch was zum Wursti Höness - er wird immer als Mustermanager hingestellt. Jeder, absolut jeder Manager hätte da die selben Ergebnisse erzielt. Der hatte doch nur Schwein (nein, nicht Schweiniiii) zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Fleck zu sitzen. In München haben allein die geldausgebefreudigen Würstelmittelschicht-Fans die Bayernbettwäsche prima finanziert und ebenfalls die Kohlegeiersponsoren alias Franz-Josef-Strauss. Schaut doch mal ins P 1 oder Shugar Shake bzw. Nachtcafe: da sitzen sie doch rum die Schickimicki-Bayernfans und versaufen die Kohle ihrer (noch fleissigen) Alten.... Nein, Hoeness ist ein ganz vulgäres Menschlein, nicht mehr und nicht weniger!
Wieso hat Ulli eigentlich nicht das recht einen guten Manager für den FCB zu suchen.
Um mehr geht es doch nicht hier.
Verstehe das ganze Gerede um Bayern nicht? Wer ist denn Bayern? Kennen wir den oder die?
@romian89, der größte Dünnschißkacker bist DUSELBST!!!
DEIN Kommentar ist ja nun wirklich frei von jeglicher gefühlten Intelligenz!
was qualifiziert einen Manager? - kein Studium , keine Schule und auch kein Fussball. Es ist Erfahrung im Umgang mit Unternehmen, dessen Fuehrung und das Jonglieren von Zahlen. Und ganz wichtig - viel Mut zum kalkulierten Risiko - wobei natuerlich sich ins gemachte Nest legen bei den Bayern keine Kunst ist und keinen besonderen Mut abverlangt - mal sehen wie der Club in 10 Jahren dasteht. Darin erweist sich die Qualitaet der GF. Ach ja und ganz wichtig als Manager/GF hat man keinen 8, auch nicht 10 und selten einen 12 Stunden Tag. Es ist nicht schwer nachvollziehbar, dass Hoeness seinen Job liebt und lebt. Erfolg macht nicht nur sexy sondern auch gluecklich...zu einem gewissen Masse.
80 % der hier abgegebenen komentare sind so ein geistiger Dünnschiss,das er wegen unzurechnungsfähigkeit leider nicht mehr strafbar ist.
zu hause auf allen vieren unterm tisch kriechen müssen ,aber hier ihren geistigen Dünnschiss verbreiten
titi
ähem: Großunternehmen? Das ist zahlenmäßig und strukturtechnisch grade mal mittelster Mittelstand, so wie alle Fußballclubs. Nicht vergessen – dann wird der ganze Schlunz schon viel unwichtiger!
Paule Breitner ist für jede Bayern Orgie gut ...... Lach !!!
Ich hab mein Wirtschaftswissenschaftsstudium im Master fast abgeschlossen, ich glaub ich ruf mal bei Ulli durch ;)
Nur der hsv!!!!!!!!!
Holsten_Hille ich habe gesagt man könnte behaupten,mir ist klar dass der mann nicht gekauft war,mir steht es auch garnicht zu sowas zu behaupten.Mir ist genauso klar,dass die Bayern gegen den HSV (relativ) verdient verloren haben.
Übrigens möchte ich das ihr da nicht hören,ich bin alles nur kein Bayernfan (steht übrigens auch in dem Beitrag auf den du dich beziehst) ich kann nur im Gegensatz zu 80% der anderen hier sportliche Rivalität und verdienten Respekt vor dem Gegner der viel viel geleistet hat unterscheiden,specki2 hat das sehr gut auf den Punkt gebracht.
Ich finde Uli Hoeneß genauso arrogant wie wahrscheinlich die meisten hier nur denke ich er hat sich das Recht auf diese Arroganz über die Jahre erarbeitet denn wer so gute Arbeit leistet hat das Recht über andere auch mal weniger sachlich/kritisch sondern nahezu polemisch zu urteilen wie er es oft tut.
Wir hier sollten hingegen angehalten sein sachliche Kritik zu äussern,dieses Recht hat schliesslich jeder in Deutschland aber einige hier sollten einen Gang zurückschalten,denn uns steht es sicher nicht zu rumzupolemisieren oder wie manche es hier tun noch schlimmer rumzuprollen oder hat einer von euch hier jemals auch nur einen Regionalligaverein gemanaged? Ich glaube kaum anderenfalls Asche über mein Haupt.
@abades das war andy möller...
Hier spricht jeder so wie er schreibt....!
Ihr tut mir leid!!!!!
Alle die hier diesen Blödsinn gegen den FC Bayern schreiben wollen in Wahrheit nicht wahrhaben das dort seit Jahrzehnten ausgezeichnete Arbeit getan wird.
Thomas H du hast sie doch nicht alle, der HSV hat noch nie das Geld gehabt um Schiris zu kaufen, und das war nunmal ein Spiel wo es vorbei war mit der Herrlichkeit des FCB, siehaben verdient verloren, aber sowas ein zu gestehen war noch nie eure Stärke, ihr habt versagt in Hamburg, und wir freuen uns, endlich mal keinen Bayern Bonus. Ich wünsche euch nichts schlechtes , aber das ihr schlecht spielen könnt habt ihr Hamburg bewiesen. Sportlichen Gruss von Hille
Bayern braucht einen erfahrennen Mannager
Ich denke da z.B. an bierhoff oder klaus allofs von werder bremen
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