Eurosport - So 04.Jan. 18:53:00 2009
Frans Verhoeven ist auf der zweiten Etappe ein großer Sprung nach vorne gelungen. Der KTM-Pilot siegte in 2:14.48 Stunden und einem Vorsprung von 41 Sekunden vor Cyril Despres (KTM) und David Fretigne (Yamaha/+1:04 Minuten). Vortagessieger Marc Coma (KTM) landete nur auf dem enttäuschenden 17. Rang.
Der Spanier hatte auf dem letzten Abschnitt der 237 Kilometer langen Spezialstrecke auf der Sandpiste Probleme und verlor dort an Zeit. Coma bleibt nach seinem 17. Platz jedoch im Gesamt-Klassement weiterhin vorne. Auf Platz zwei rangiert Verhoeven gefolgt vom ersten Yamaha-Piloten Fretigne. Despres belegt im Moment Position 12.
Verhoeven gibt zum Ende Gas
Beim ersten Kontrollpunkt nach 15 Kilometern gab es zunächst für die Gastgeber viel zu jubeln. Der als 160. ins Rennen gegangene Argentinier Fernando Cid de la Paz (Beta) sorgte für die Überraschung und fuhr an die Spitze. Im anschließenden Abschnitt konnte der Lokalmatador jedoch nicht mehr mithalten und fiel zurück. Auch der bei der zweiten Messung bei 108 Kilometern bis auf den dritten Rang vorgefahrene Francisco Lopez brach im letzten Abschnitt ein.
Dort holte Verhoeven massiv an Zeit auf. Im letzten schnellen Abschnitt auf sandigem Untergrund ließ der 42-Jährige sein Können aufblitzen und legte den Grundstein für seinen ersten Etappensieg. Der Niederländer machte nicht nur seinen Rückstand von knapp vier Minuten wett, sondern fuhr am Ende bis ganz an die Spitze vor und ließ die Konkurrenz alt aussehen.
Auf und Ab bei Despres
Hinter Verhoeven lief es für den Zweitplatzierten Despres wieder nicht so wie geplant. Der schon auf der ersten Etappe arg gebeutelte Gesamtsieger von 2007 erwischte einen schlechten Start und hatte bei der zweiten Messung 3:45 Minuten Rückstand auf den bis dahin Führenden. Im Gegensatz zu Coma macht es der zweimalige Gesamtsieger im letzten Abschnitt auf sandigem Untergrund besser und kämpfte sich mit einer guten Fahrt wieder an die Spitze ran. Auch Fretigne konnte als Siebter beim zweiten Kontrollpunkt noch vier Plätze gut machen.
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