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Portugal bedauert Absage der Rallye Dakar

Fr 04 Jan, 16:17 Uhr


Lissabon (dpa) - Die portugiesische Regierung hat die Absage der Rallye Dakar bedauert, aber zugleich Verständnis gezeigt. Die Entscheidung der Veranstalter sei zu respektieren, erklärte der Minister im Präsidialamt, Pedro Silva Pereira, in Lissabon.

«Die Sicherheit steht an erster Stelle. Auf den Organisatoren lastete nach den Warnungen der französischen Regierung eine große Verantwortung», sagte er. Zugleich lobte Silva Pereira die Organisation auf portugiesischer Seite, vor allem auch was die Sicherheit angeht. Die Rallye sollte am 5. Januar in Lissabon starten. Das Land hatte sich davon einen großen Werbeeffekt für den Tourismus erhofft.

Der portugiesische Pilot Carlos Sousa kritisierte unterdessen, dass die Veranstalter ihre Entscheidung nicht mit den Teilnehmern besprochen hätten. «Die Mannschaften wurden nicht gehört.» Seiner Ansicht nach «wurden nicht alle Alternativen geprüft, um eine Absage zu verhindern».