Berlin (dpa) - Für die ohnehin von einer sportlichen Krise geschüttelte Hertha aus Berlin kommt es noch dicker. Beim Europa-League-Spiel am 5. November gegen den SC Heerenveen muss der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga gleich ohne fünf wichtige Spieler auskommen.
Der Ungar Pal Dardai leidet unter einer Sprunggelenks-Blessur. Der Serbe Gojko Kacar kann wegen einer Blockade im Rücken nicht mit zur Partie in den Niederlanden reisen. In der Rehabilitation sind zudem der Schwede Rasmus Bengtsson und Neuzugang Florian Kringe. Patrick Ebert ist nach seiner Gelb-Roten Karten aus dem Hinspiel (0:1) gegen die Niederländer gesperrt.
Obwohl Friedhelm Funkel dem Bundesliga-Kellerduell am 8. November gegen den 1. FC Köln die klare Priorität einräumt, «werden wir Heerenveen nicht vernachlässigen», erklärte der Cheftrainer. «Die Spieler müssen sich ein Erfolgserlebnis erkämpfen», forderte der 55-jährige Fußball-Lehrer ein deutliches Zeichen auch für den Abstiegskampf in der Liga. Wie in der Meisterschaft (4 Punkte) steht Hertha auch in der Europa-League-Gruppe D mit einem Zähler am Tabellenende. Der letzte Pflichtspiel-Sieg der Berliner datiert vom 27. August und liegt so mehr als zwei Monate zurück.
Der Brasilianer Cicero wird nach einer Denk- und Verletzungspause in die Startelf zurückkehren. Auch Mittelfeldmann Maximilian Nicu steht nach auskurierter Verletzung wieder zur Verfügung. Im Angriff könnte der Bulgare Waleri Domowtschijski in die Anfangsformation rücken. «Es ist denkbar. Domo hat in der U23 einen guten Eindruck gemacht, er braucht Spiele», sagte Funkel, der auch einigen Talenten in Heerenveen eine Chance einräumen könnte. Lennart Hartmann (18 Jahre), Fanol Peredaj (18) und Sascha Bigalke (19) werden mit nach Heerenveen reisen.
Keinen Einfluss hat eine mögliche Bundesliga-Sperre von Ersatzmann Sascha Burchert, der im Regionalliga-Spiel der Hertha-Amateure gegen den Hamburger SV II die Rote Karte gesehen hatte, auf Funkels Torhüter-Besetzung. Stammkeeper Jaroslav Drobny, der noch immer von Bandscheiben-Problemen geplagt wird, soll in der Europa League nicht geschont werden. «Drobny ist überhaupt kein Risiko», betonte Funkel. Ein erneuter Ausfall des Tschechen und eine Sperre für Burchert würde den Trainer für die Abstiegs-Partie gegen Köln allerdings in noch größere Sorgen stürzen. «Er kann sich ja auch im Training verletzen, da dürfte Drobny überhaupt nicht mehr trainieren», bemerkte Funkel zu dem Problem.


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Kommentare 1 - 2 of 2
HERTHA ?
Die sind nix und die können nix.
Die machen sich nicht innerlich frei, sondern in die Hose.
dummheit unverbesserlich!!!!!!!!gegen heerenveen volle kanne befreit aufspielen ist doch die chance!!!!!!!!!!!ohne risiko sich innerlich freimachen ,die eigenen kräfte endlich wieder ins fließen kommen lassen fürs köln-spiel,das wärs gewesen.
deutsche,ihr macht immer psycho-spiel rückwärts!
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