Eurosport - So 04.Okt. 01:43:00 2009
Meister Andreas Wank hat für die deutschen Skisprunger die Kastanien aus dem Feuer geholt und für einen versöhnlichen Abschluss des Sommer-Grand-Prix gesorgt. Beim Finale in Klingenthal kam der Oberhofer auf Rang sieben und sorgte damit endlich für das erhoffte Top-Ten-Ergebnis.
Mit seiner Note von 232,3 Punkten war er aber meilenweit von Sieger Gregor Schlierenzauer (Österreich) entfernt, der für Sprünge auf 136,5 und 140,5 Meter 265,2 Punkte erhielt. Damit schaffte der Skiflug-Weltmeister bei seinem fünften Start in der Vogtlandarena den fünften Sieg. Er verwies den Slowenen Robert Kranjec (264,3) und Harri Olli aus Finnland (250,1) auf die Plätze. Als Gesamtsieger der Sommer-Tour stand der Schweizer Simon Ammann, der auf einen Start im Vogtland verzichtete, bereits seit längerem fest.
Vor 8700 begeisterten Zuschauern hatte Olli im Probedurchgang mit 144 Metern den bisherigen Schanzenrekord von Schlierenzauer um einen halben Meter verbessert. Dieser revanchierte sich im Wettkampf und ließ den Finnen, der im Training sogar 146 Meter erreicht hatte, hinter sich. Für seine Siegesserie wurde Schlierenzauer die Ehrenmitgliedschaft des VSC Klingenthal verliehen.
Uhrmann unzufrieden
Wank freute sich über sein Ergebnis, nachdem er im bisherigen Verlauf der Saisonvorbereitung eher weniger zufrieden war. "Ich habe mich aus dem Lehrgangssystem herausgenommen und individuell in Oberhof trainiert. Das hat sich ausgezahlt. Aber nun heißt es, bis zum Winter Stabilität erreichen. Denn nur das zählt. An Olympia denke ich nicht, ich möchte in die Weltcup-Mannschaft", sagte der Thüringer nach dem zweitbesten Sommer-Ergebnis seiner Laufbahn. Im vergangenen Jahr hatte er in Zakopane Rang sechs erreicht.
Weniger glücklich war Michael Uhrmann aus Rastbüchl. Er kam auf Rang 20. "Ich möchte das Resultat nicht auf meine Fußverletzung schieben. Wenn die besonders schlimm wäre, hätte ich heute nicht antreten können. Ich hatte eine gute Form im Training, die wollte ich im Wettkampf noch einmal zeigen. Aber das ist mir nicht so richtig gelungen", meinte Uhrmann.
Kommentare 1 - 1 of 1
Freut mich für die Stadt Klingenthal, das auf dieser schönen neuen Schanze so viele Turniere ausgetragen werden. War dort auch selber schon gewesen. Schönes Ambiente.
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