Wimbledon - Serena ringt Dementjewa nieder

Eurosport - Fr 03.Jul. 09:47:00 2009

Fast drei Stunden hat es gedauert, bis die erste Finalistin von Wimbledon feststand. In einem unglaublich hart umkämpften Match setzte sich die zehnmalige Grand-Slam-Siegerin Serena Williams mit 6:7 (4:7), 7:5 und 8:6 gegen die Weltranglisten-Vierte Jelena Dementjewa aus Russland durch.

Serena Williams of the US returns the ball to Roberta Vinci of Italy during their match at Wimbledon 
REUTERS - 0

Es war ein hochklassiges Tennis-Match auf dem Centre Court des All England Lawn Tennis and Croquet Club. Unglaublich lange und intensive Ballwechsel reihten sich aneinander und die Partie blieb von der ersten bis zur letzten Sekunde spannend. "Es war ein unheimlich hartes Stück Arbeit, aber ich habe mir immer wieder gesagt, bleib bloß positiv", gestand Williams nach dem Sieg.

Nachdem beide Kontrahentinnen bislang ohne auch nur einen Satz abzugeben durch das Turnier marschiert waren, war ein enger Fight zu erwarten. Und so begann es gleich turbulent mit Break und Re-Break in den ersten beiden Aufschlagspielen. Im Anschluss fanden die beiden zu ihrem Spiel und schaukelten sich aneinander hoch. Ohne ein weiteres Break musste die Entscheidung im Tie-Break her. Dementjewa bewies in dieser Phase starke Nerven und sicherte sich den ersten Satz durch ein 7:4.

Auch der zweite Durchgang begann mit einem Aufschlagverlust: Williams ging mit 1:0 in Führung, konnte den Break-Vorsprung aber nicht lange halten. Dementjewa kämpfte sich auf 3:3 heran und konnte bereits wieder in Richtung Tie-Break blicken. Doch bei erneut hohen Temperaturen von 30 Grad hatte Williams etwas dagegen. Vor 15.000 Zuschauern an der Church Road gelang 27-jährigen US-Amerikanerin das entscheidende Break zum 7:5 und erzwang damit den dritten Satz.

Williams wehrt Matchball ab

Auch dieser entscheidende Durchgang erlebte Break und Re-Break. Die Russin ging mit 3:1 in Führung und musste gleich wieder den Anschluss hinnehmen. Das gesamte Match war von vielen Breakmöglichkeiten geprägt, die beide Spielerinnen zu oft ausließen. Mit fünf genutzten von zwölf herausgespielten Breakchancen hatte Williams trotz einer Quote von nur 42 Prozent noch die Oberhand in dieser Statistik. Dass Dementieva gar nur 30 Prozent verwerten konnte, lag vor allem an der Aufschlagstärke der Wimbledon-Siegerin von 2002 und 2003. Viele ihre 20 Asse servierte sie genau zum richtigen Zeitpunkt. Und konnte so auch einen Matchball abwehren, den sich die Moskauerin beim Stande von 5:4 erkämpft hatte.

Die jüngere der Williams-Schwestern ging dann mit dem moralischen Vorteil in die folgenden Spiele und hatte auch am Ende die Nase vorn. Mit dem Break zum 7:6 legte sie den Grundstein für den 8:6-Erfolg im dritten Satz. Im Finale kann nun zum Showdown der beiden Schwestern kommen. "Jetzt schaue ich mir an, was Venus macht", sagte die erste Finalistin und musste nicht lange warten, bis ihre ältere Schwester nachzog: Venus preschte in nur 51 Minuten mit einem 6:1 und 6:0 über die Weltranglisten-Erste Dinara Safina ebenfalls ins Endspiel von London.

eurosport.yahoo.debegleitet Wimbledon 2009 live und ausführlich. Vom ersten Ballwechsel bis zum Matchball im Finale können Sie das Turnier im Live-Ticker verfolgen. Spielberichte, der Tennis-Blog und die besten Bilder aus Wimbledon runden das Angebot ab.

Natascha Thomas / Eurosport

Kommentare 1 - 13 of 53

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  1. @ freddyism00: Vielleicht deshalb weil sie Frauen­ sind?!

    Von kimikko67, am Fr 3.Jul. 3:50
  2. Die Williams Girls sind die besten und Weltklasse, das­ muss man einfach so akzeptieren....

    Von commeuneorange, am Fr 3.Jul. 3:49
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    wieso spielen die Williams eigentlich nicht im­ Herrentennis? kann mir das mal einer erklären?

    Von freddyism00, am Fr 3.Jul. 3:44
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    Schade Elena...
    das war doch mal wieder schönes­ Tennis,
    auch zum genießen.
    Schade, dass die Monster-Kuh­ gewonnen hat.
    Damentennis..Safina, Kuze, ,Williams­ einfach wiederlich....
    bekommen die selbe kohle wie die­ Männer- Skandal...
    Na morgen wird wieder richtig Tennis­ gespielt!!!

    Von ballfighter, am Fr 3.Jul. 3:09
  5. Die Williams-Dampfwalzen werden am Samstag den Rasen­ von Wimbldon in eine Wüste verwandeln,also an alle­ Ball-Mädchen,seid gewarnt und nimmt euch in Acht.
    mann­ ist das langweilg,nach dem Rücktritt von Henin gibt es­ im Damentenis nur noch Power-Tennis.
    Dann wünsche ich­ allen viel Spass mit dem Finale Mohammed Ali vs. Joe­ Frazier

    Von kingkong19782006, am Fr 3.Jul. 2:59
  6. Es gibt Spieler/inner, die ihre ganze Karriere hart­ arbeiten und auch Weltklasse Tennis spielen, wie auch­ in den Vorbereitungsturnieren vor den Grand Slam­ Turnieren, aber bei den Grand Slams fehlt ihnen der­ Glück (Dementjewa, Nalbandian, Safina ... ), aber diese­ Williams Schwestern bestreiten sehr wenig Spiele in der­ Saison und sind fast immer in schlechter Form­ (besonders Venus Williams). Aber Serena ist in­ Australian Open immer in Topform, und Venus hat in den­ letzten Jahren nur in Wimbledon sehr stark gespielt,­ sonst hat sie kaum gute Matches gespielt (man bekommt­ den Eindruck, dass sie immer in Topform sind, wann sie­ wollen). Die beiden kommen ohne Vorbereitungsturniere­ direkt ein Grand Slam Turnier, und gewinnen dort auch.­
    Heute kann ich es nicht fassen, wie Serena die­ Halbfinale gegen Dementjewa gewinnen konnte. Sie hatte­ unglaublich viel Glück heute. Bei 6:7, 3:4 und 30:40­ bei eigenem Aufschlag kratzt sie die Winkelspitze ganz­ knapp, oder dass sie im letzten Satz in einigen­ Aufschlagspielen, wie bei 0:30 2 Asse hintereinander­ serviert und dann kratzt sie 2 mal sehr knapp die­ Linie.
    Und bei Matchball gegen sich bei 4:5 und 30:40­ bei eigenem Aufschlag im letzten Satz kommt sie ans­ Netz und währt den Matchball mit einem Netzroller, und­ das zum ersten mal während des Matches, dass sie ans­ Netz einen Punkt macht.

    Von , am Fr 3.Jul. 2:51
  7. Es war ein erstklassiges Damentennis - nach langer Zeit­ ! Jelena war meine Favoritin - aber letzt endlich hat­ dann doch Serena gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! ­ Beide haben sehr gut gespielt. Jelena wird bestimmt­ demnächst ihren lang ersehnten Grand Slam gewinnen. Ich­ gönne es ihr auf jeden Fall!

    Von David, am Fr 3.Jul. 2:43
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    Das Tittenmonster steht erneut im Wimbledon-Final.­ Herzliche gratulation!

    Von rnapoli, am Fr 3.Jul. 2:29
  9. Danke, Eurosport-Redaktion, für's Entfernen der­ rassistischen und/oder beleidigenden Einträge!

    Von krokuddeel, am Fr 3.Jul. 2:11
  10. Seit 2000 ist WIMBLEDON fest in den Händen der sisters­ -
    mit Ausnahme von 2004 und 2006.(Sharapova + Mauresmo­ ). Dies Jahr haben wir wieder die
    Regel - nicht die­ Ausnahme. Leider.

    Von vip_hup, am Fr 3.Jul. 0:39
  11. Wenn ich mich fuer eine Sprache entscheiden sollte,­ warum steht in deinem Bericht 'frauentennis sucks?!­ Ist sucks deiner Meinung nach deutsch?!lol Wer ist hier­ ein Idiot?! Wenn du es nicht magst, schaue weg. So­ einfach ist es :p

    Von Mina, am Fr 3.Jul. 0:38
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    was bist du für ein idiot entscheiddich für englisch­ oder deutsch du vogel
    ich fand das war ein gutes­ damenmatch ja aber gutes tennis naja die 400 gegen die­ nummer 500 der männer rangliste hätten das glecihe­ niveau geboten frauentennissucks die verdienen nur die­ hälfte des preisgeldes wie die männer

    Von nicoquanz, am Fr 3.Jul. 0:31
  13. Wow, what a match!!! Thanks, girls, you both showed us­ a really good tennis match. Glueckwuensche an Serena­ und Elena fuer das Weltklassetennis. Mal schauen, wie­ Venus sich schlagen wird. Lets hope of another good­ match :) Moege die Beste gewinnen :)

    Von Mina, am Fr 3.Jul. 0:29
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