Eurosport - Fr 03.Jul. 10:46:00 2009
Mit einem großen Medienrummel ist das neue Team von RB Leipzig vorgestellt worden. Dabei war auch Ex-Nationalspieler Ingo Hertzsch, der einer von acht Neuzugängen ist. Ziel ist es, den Fünftligisten aus Sachsen in den nächsten zehn Jahren in die Bundesliga zu führen. Hinter allem steht Red Bull.
Geld schießt Tore. Das dachte sich auch Brause-Milliardär Dietrich Mateschitz, der sich seit Jahren bemüht, in der Messestadt ein Fußball-Team zu etablieren.
Neben Mateschitz agierte aber auch Medien-Millionär Michael Kölmel. Der Besitzer des Leipziger Zentralstadions braucht eine starke Mannschaft - am besten in der Bundesliga - um seine Tribünen zu füllen.
Mit einem völlig neuen Ansatz will Red Bull den ostdeutschen Fußball aus dem Dornröschenschlaf holen. Deshalb hat man sich im Leipziger Südwesten für den SSV Markranstädt entschieden und diesen Verein einfach in RasenBallsport Leipzig umbenannt.
Oberliga-Duell gegen Lok
"Es ist toll, bei so einem Projekt mitzuwirken", meinte Routinier Hertzsch, der zwei Spiele für die deutsche A-Nationalmannschaft absolviert hat. Gemeinsam mit seinen "Roten Bullen" will der 32-Jährige nach dieser Saison in die Regionalliga aufsteigen. Damit verbunden wäre ein Umzug ins Zentralstadion, wo bereits Sachsen Leipzig seine Spiele austrägt.
"Die Trainerstelle hier war in den letzten Wochen sehr gefragt. Ich bin stolz, das Vertrauen bekommen zu haben", erklärte Tino Vogel, der Sohn des 74-fachen DDR-Nationalspielers Eberhard Vogel. Als Saisonziel gab er wie erwartet den direkten Aufstieg aus. Dafür sei absolute Kampfmentalität gefragt, meinte der 36-Jährige. Zum Trainerteam gehört auch Perry Bräutigam. Der Ex-Rostocker leitet künftig das Torwarttraining.
Trotz aller Euphorie ist die Skepsis in Markranstädt groß, denn viele Fans des einstmaligen SSV haben Angst, dass sie die Ticketpreise in Zukunft nicht mehr bezahlen können. Problematisch könnte auch werden, ob der neue RB Leipzig an der Pleiße überhaupt anerkannt wird. Denn mit Sachsen Leipzig und Lok Leipzig hat die sächsische Metropole bereits zwei Traditionsvereine.
Aber Red-Bull-Pressesprecher Thomas Blazek lässt sich nicht beirren. "Das hatte ich nicht erwartet. Ich hatte mit einigen Medienvertretern gerechnet, dass aber so viele Journalistenteams und TV-Teams kommen, habe ich nur in Salzburg mit Giovanni Trapattoni und Lothar Matthäus erlebt." Das hohe Medienaufkommen zeigt, wie hungrig der Osten auf Profi-Fußball ist.
Im Moment spielen mit Hansa Rostock, Energie Cottbus und Union Berlin nur drei Vereine aus der ehemaligen DDR in der Zweiten Liga. Klubs wie Dynamo Dresden und Erzgebirge Aue dümpeln in der 3. Liga herum. Der 1. FC Magdeburg spielt in der Regionalliga und Lok Leipzig sogar nur in der Oberliga, wo es in dieser Saison zum direkten Duell mit RB Leipzig kommt. Da Lok für seine gewalttätigen Fans bekannt ist, bleibt nur zu hoffen, dass das erste Stadtderby mit den "Roten Bullen" rein sportlich ausgetragen wird.
TV-Tipp:
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Kommentare 1 - 20 of 20
@ koelle_lacht - Pass mal lieber auf, dass Ihr mit Prinz Poldi nicht in die Zweite Liga absteigt. Dann kaufen ihn die Bayern für zwei Millionen zurück... ;-)) Sachsen Leipzig!!!
...mal ausnahmsweise nicht sondern bittet um Aufklärung bei der Namensgebung. Wäre der Name
PE Leibzig (für Plaste und Elaste) nicht sinnvoller gewesen ???
Um noch mehr Pillenkunstvereine -gerade bei den Ossi's- zu vermeiden sollte man direkt den Anfängen mit einem altbekannten Hausmittel wehren:
BAUT DIR MAUER WIEDER AUF!!!
Melyrei:
Lok hat es damals anders gemacht - das Spielrecht in Torgau ist nur freigeworden weil 2 Torgauer Vereine in der Bezirksklasse fusioniert haben - das überzählige Spielrecht haben sie zur Schuldentilgung an Lok verkauft - ich kann daran nichts verwerfliches finden.
Und was die Lok Fans angeht - der Verein kann nichts dagegen machen ob ich mich Lok Fan nenne und mit schal oder Trikot rumrenne - das nennt man eine freie Gesellschaft. Und sollte ich dann irgendwas anstelle - kann der Verein auch nichts dagegen tun (es sei den es passiert im Stadion)
Und obwohl ich kein Anwalt bin ist es soweit ich weiss nicht möglich in der 5.Liga bundesweite Stadionverbote auszusprechen - sondern Stadionverbote gelten nur für das eigene Stadion.
Ich bin lokfan weil es mir imponiert was Lok in den Jahren seit 2003 aufgebaut hat und wenn die Stadt und das Land mal helfen und nicht ständig Knüppel zwischen die Beine werfen würde könnte man bestimmt auch in der Fanrichtung etwas tun (Fanprojekt ) , aber nein Vereine wie Lok werden im Stich gelassen und für Red Bull beugt man sich noch vornüber und meint man kann die Regeln ja mal nicht so scharf anwenden wie bei anderen Vereinen - und sowas nennt sich dann neutraler Verband - ich nenne das korrupt (ob sie nun Geld nehmen dafür oder nicht)
ich hasse es, wenn manschafften so gesponsort werden, wie in wolfsburg und in hoffenheim, da haben traditionsclups keine chance gegen. wenigstens hält sich das noch in grenzen bei den clups in deutschland, denn die geben dann nicht 50mio pro spieler aus, wie bei chelsea, mancity, juve etc.
Hi aus Leipzig
ich bin glücklich über die neuen Bullen in der Stadt
und werde sie unterstützen
forza rbl
ostdeutscher fußball kommt nicht weit
und warum denn leipzig, man kann in jeder anderen stadt mehr erreichen
aber ich denke die schaffen höchstens 3te liga und dann hilft das geld auch nicht weiter
Alle News, Informationen und Diskussionen auf rb-leipzig-forum . de
@snaqchen,
wir reden hier von den wahren lok-fans und nicht von irgendwelchen randalierenden idioten,die sich nur als solche schimpfen und nur unser logo benutzen...
Gute Wahl von Red Bull,natürlich kommen jetzt die Neidhammel aus ihren Löchern gekrochen (Lok Leipzig) aber bei diesen Fans und ihren bescheidenen Ruf ist es doch verständlich,das die Össis ihr Geld in einen sauberen und gewaltfreien Verein stecken!
Ich werde das mit Spannung verfolgen!
Das man aus eigener Kraft und mit seinen super Fans was bewegen kann zeigt der 1. FC Union Berlin im Moment,daran sollten sich viele Ostvereine mal ein Beispiel nehmen!Statt Jammern und in Selbstmitleid zu verfallen wird einfach selber angepackt!
Ich wünsche den Roten Bullen viel Erfolg,den Unionern sowieso!
@mariolinke
du bist bestimmt LOK Fan oder? Ich habe letztens erst rechte LOK Fans in der Bahn @#$% Lieder singen hören und da willst du mir sagen das es keine gewaltbereiten Fans gibt? Und als sich jemand in der Bahn beschwert hat sind die auf den los, zum Glück war er schnell genug weg.
Das ein traditionsloser Verein auch viele Fans bekommen kann, sieht man ja an Hoffenheim.
Da haben aber die Anderen Teams nix mehr zu lachen!
"Traditionsclubs" wie Lok oder Sachsen hätten doch nie einer Namensumbenennung zugestimmt, und wenn doch, dann hätte doch auch kein Mensch Notiz davon genommen, wie die vorher mal hießen.
Bin gespannt, wie sich das entwickelt.
Schlimm, dass es Leute gibt, die das noch gut finden... Das hat mit ursprünglichem Fußball nichts mehr zu tun, künstlich gezüchtete Fans und Umfeld. Und alles mit so einer Brause erzeugt. Hoffe, dass es viel unvorhergesehenen Ärger (ohne Gewalt) aus allen Richtungen für diese Truppe gibt...
Ich als alter "Markranster" verfolge das Geschehen auch und sage Glückwunsch ! Lok hat es mit den anderen Vereinen auch nicht anders gemacht, als sie ganz unten angefangen haben und auf einmal in der Bezirsliga standen. Also braucht sich da keiner aufregen. Und was bei Chemie passiert ist (war bis 2000 heißer Sachsen Fan)betittle ich nur mit Dummheit hoch 4 (als Maßstab wenn Dynamo Dresden Dummheit hoch 2 ist).
Wenn wir mal ehrlich sind, spielen doch seit der Jahrtausendwende keine Einheimischen mehr beim SSV, deshalb macht es doch keinen Unterschied ob die Spieler aus dem Leipziger Raum geholt werden, oder aus ganz Deutschland. Handball und Volleyball haben dem Fußball in Markranstaädt eh den Rang abgelaufen- identifizieren mit dem Verein tun sich nur noch ganz, ganz wenige Fans !
Lok soll den Limo-Verein in der Luft zerreisen ^^
Naja mal gucken was der schlechte "Hoffe-Abklatsch" die nächsten Jahre schafft...
geiler wärs gewesen ein traditionsclub wie lok. oder sachsen leipzig auf die beine zu helfen ,das hätte sinn gemacht...aber markranstädt auf den weg in die bundesliga,noch ein club ohne geschichte und tradition,sorry,aber das sind vereine die keiner braucht.
dieser kommentar von eurosport ist genau das,was die intelligenz des herrn mateschitz wiederspiegelt.ich möchte hiermit den verfasser von diesem eurosportartikel bitten,das er klarstellt,das der 1.FC LOK LEIPZIG keine gewalttätigen fans hat...vielen dank!!! ach ja,ich wünsche dem rb leipzig den gang zur 8-klassigkeit...
Ganz große klasse, wenn Markranstädt nicht so weit weg wäre.
Dort wird jetzt die Geschichte neu geschrieben, und Lok oder chemi fallen hinten runter.
Gut so dann hat das spielen im Sand ein Ende
ich freue mich das Herr Mateschitz dieses Projekt gerade in Leipzig durchziehen will und ich hoffe das es Erfolg haben wird. Aber ich bin mal auf das Derby mit Lok gespannt.
Drücke den Jungs die Daumen. Vielleicht wird es nach Hansa der zweite Klub im Osten, der endlich mal professionell geführt wird. Dynamo kann sich daran mal ein Beispiel nehmen, aber die SGD ist ja auch auf einem guten Weg... ;-)) Hooligans Raus!!!
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