3. Liga - Paderborn bleibt im Aufstiegsrennen

Eurosport - So 03.Mai. 10:02:00 2009

Der SC Paderborn bleibt im Aufstiegsrennen der 3. Fußball-Liga. Die Ostwestfalen beendeten am 34. Spieltag mit dem 2:0 (1:0) gegen den abstiegsbedrohten FC Carl Zeiss Jena ihre Negativserie und rangieren zumindest für einen Tag auf einem Aufstiegsplatz.

FOOTBALL 2008-2009 3. Liga Paderborn - 0

Durch den Erfolg sitzt auch Trainer Pawel Dotschew wieder fester im Sattel, nachdem ihm zuletzt der neue Club-Präsident Peter Evers nach intensiven Gesprächen bis Saisonende das Vertrauen ausgesprochen hatte. "Ich will dazu nichts sagen", erklärte Dotschew kurz angebunden.

Wie Paderborn hat auch Aufstiegsanwärter Fortuna Düsseldorf sein Zwischentief beendet. Die Mannschaft von Trainer Norbert Meier kam mit dem 1:0-Erfolg gegen Dynamo Dresden zum ersten Erfolg nach zwei sieglosen Spielen. Kickers Emden muss nach dem 1:1 gegen den abstiegsbedrohten SV Wacker Burghausen alle Aufstiegshoffnungen begraben. Die Oberbayern wahrten mit dem Remis ihre Chance auf den Liga-Verbleib. Jahn Regensburg spielte gegen Kickers Offenbach ebenfalls 1:1, hat aber drei Zähler mehr als Burghausen.

Groß war die Erleichterung vor allem in Paderborn. "Die Mannschaft hat die richtige Reaktion gezeigt", sagte Mittelfeldakteur Markus Krösche. Vor der Partie gegen Jena hatte die Mannschaft extra ein Trainingslager bezogen. Zudem müssen die Paderborner bis Saisonende auf ihren besten Torjäger verzichten: Sercan Güvenisik (14 Treffer) bleibt suspendiert. "Sercan Güvenisik wird in dieser Saison kein Spiel mehr für uns in der 3. Liga machen. Eine Vertragsauflösung ist nur im Falle des Aufstiegs in die 2. Liga möglich. Wenn wir nicht aufsteigen, bleibt der Vertrag bestehen, ohne dass der Verein sein Gehalt zahlen muss", sagte Evers.

Fortuna Düsseldorf tat sich schwer gegen die Dresdner, bei denen erstmals Benjamin Kirsten, Sohn des ehemaligen Nationalstürmers Ulf Kirsten, im Tor stand. Den Siegtreffer markierte Andreas Lambertz zum Ende der ersten Halbzeit. "Jetzt zählen für uns überall nur drei Punkte, wenn wir noch aufsteigen wollen", sagte der Torschütze. Auch Trainer Norbert Meier war froh, gegen seinen ehemaligen Verein gewonnen zu haben. "Ich brauche jetzt etwas für meine Nerven", bekannte der frühere Dynamo-Trainer. Unschöne Begleiterscheinung der Partie war jedoch, dass Schiedsrichter Karl Valentin aus Taufkirchen nach einer Gelben Karte für die Düsseldorfer von einem Wurfgeschoss getroffen wurde. Er konnte nach kurzer Behandlungspause weitermachen

dpa / Eurosport

Kommentare 1 - 1 of 1

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  1. first... ;)

    Von Wahid, am Sa 2.Mai. 19:27
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