Eurosport - Di 03.Mrz. 09:53:00 2009
Der MSV Duisburg hält Anschluss an die Aufstiegsplätze der 2. Liga. Die "Zebras" gewannen das Verfolgerduell bei Alemannia Aachen mit 2:1 (1:1) und liegen mit 35 Punkten auf Platz vier. Vier Zähler trennen das Team von Peter Neururer vom dritten Rang, den derzeit die SpVgg Greuther Fürth inne hat.
"Das sind so die glücklichen Momente, die man als Trainer genießen kann", sagte ein glücklicher Neururer nach Spielschluss. Duisburg bleibt unter dem exzentrischen Coach auch nach neun Partien ungeschlagen.
Die Alemania musste dagegen, nach fünf unbezwungenen Heimspielen, mal wieder eine Niederlage in der Festung Tivoli hinnehmen. Aachen belegt jetzt mit sechs Zählern Rückstand auf Fürth den sechsten Tabellenplatz. "Es war eine unglückliche Niederlage, vieles lief auf ein 1:1 hinaus", meinte ein enttäuschter Trainer Jürgen Seeberger.
1.Halbzeit:
Beide Mannschaften gingen von Beginn an sehr konzentriert zu Werke. Die dicht gestaffelten Abwehrreihen ließen in der ersten halben Stunde überhaupt nichts anbrennen. Trotzdem sahen die Zuschauer im ausverkauften Tivoli keine schlechte Partie. Den Akteuren war die Bedeutung des Spiels deutlich anzumerken. Viele packende und trotzdem faire Zweikämpfe waren die Folge. Die erste Torszene resultierte dann auch eher aus einer Zufallssituation. Eine missglückte Flanke von Bernd Korzynietz (31.) senkte sich gefährlich auf den Kasten von Alemania-Keeper Thorsten Stuckmann, strich aber knapp über den Querbalken.
Auf der anderen Seite tanzte Lewis Holtby über links zwei Gegenspieler aus und flankte präzise auf den Kopf von Szilard Nemeth (33.), der um einen Meter am rechten Winkel vorbeizielte. Kurz darauf machte es der Goalgetter der Hausherren besser. Nach toller Kombination über rechts traf Nemeth (35.) aus der Drehung trocken ins lange Eck. Fast im Gegenzug aber die Antwort der "Zebras". Cedric Makiadi (37.) nutzte die kurzzeitige Verwirrung in der Hintermannschaft der Aachener und stocherte die Kugel aus kurzer Distanz über die Linie.
2.Halbzeit:
Nach der Pause zunächst das gewohnte Bild. Die Offensivkräfte hatten weiterhin einen schweren Stand und fanden keine Lücken im gegnerischen Abwehrverband. Mit der Zeit mussten dann aber beide Mannschaften dem hohen Tempo in der ersten Hälfte Tribut zollen. Die logische Konsequenz - mehr Torchancen. Zunächst vergab für die Duisburger zweimal Dorge Kouemaha (63./70.). Bei der zweiten Chance vereitelte Stuckmann mit einem klasse Reflex gegen den Kameruner die Gästeführung.
Es ging jetzt hin und her. Auf der anderen Seite verlängerte Björn Schlicke (74.) fast einen Freistoß vom eingewechselten Jerome Polenz ins eigene Tor. In der 78. Minute verpasste dann Polenz selber freistehend vor Tom Starke die größte Möglichkeit für die Hausherren im zweiten Durchgang. Die fahrlässige Chancenverwertung wurde kurz vor Schluss bitter von Duisburg bestraft. Der gerade ins Spiel gekommene Änis Ben-Hatira verschaffte sich mit einem sehenswerten Doppelpass genügend Raum, um Stuckmann mit einem Flatterball aus 25 Metern zu überwinden. Obwohl dem Alemannen-Schlussmann die Sicht versperrt war, sah er beim Gegentreffer nicht besonders gut aus. Die Gastgeber steckten trotzdem nicht auf und rannten verzweifelt auf das MSV-Tor an. Kurz vor Schluss traf Christian Fiel mit einem Flachschuss auf der Linie nur Ben-Hatira und vergab damit die letzte Möglichkeit zum Ausgleich.
Spieler des Spiels: Markus Brzenska
In einem Spiel, das von den Abwehrreihen dominiert wurde, stach die Dortmunder Leihgabe heraus. Der U-21-Nationalspieler überzeugte vor allem mit guten Stellungsspiel und cleverem Zweikampfverhalten
Kommentare 1 - 2 of 2
HECAT2008
bei bayern münchen gibt es keine(n) trainer,!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Meiner Meinung nach ist Peter Neururer einer der wenigen Trainier hier in Deutschland, die diesen Titel auch tatsächlich verdienen; jemand wie Max Merkel. Der könnte diese Schickimickitruppe aus München mal ordentlich aufmischen
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