Rostock (dpa) - Mit Siegen vor Nora Subschinski/Katja Dieckow und Andreas Schellenberg/Tobias Wels sind die 64. deutschen Hallenmeisterschaften im Wasserspringen in Rostock zu Ende gegangen.
In Abwesenheit von Ditte Kotzian (Berlin)/Christin Steuer (Riesa) gewannen die Berlinerin Subschinski und die Hallenserin Dieckow mit 284,40 Punkten vor Uschi Freitag/Carolin Bürger (Aachen/Halle - 247,20) und Swenja Roderburg/Kristina Schindler (Aachen - 239,10). Bei den Herren siegten die Favoriten Schellenberg/Wels (Berlin/Halle) mit 284,40 Punkten knapp vor den Rostockern Christian Löffler/Frank Sander (402,99) und dem für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) startenden Duo Stephan Feck/ Patrick Hausding (374,04) durch.
Nach dem Schlusswettkampf nominierte Bundestrainer Lutz Buschkow sein Team, das Mitte Februar in Peking die restlichen sechs olympischen Quotenplätze für Deutschland sichern soll. «Fünf Start- Plätze bei Olympia sollten machbar sein, lediglich im Synchron-Turmspringen der Herren wird es schwierig», sagte Buschkow. Die Deutschen Meisterschaften verliefen nach den zahlreichen verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfälle nicht optimal. «Ich hätte mir gewünscht, das mein gesamtes Team hier in Rostock antritt und Leistung zeigen würde», meinte der Bundestrainer.
Der nominierte DSV-Kader:
Kunstspringen 3 m: Ditte Kotzian (Berliner TSC), Heike Fischer (SC DHfK Leipzig), Nora Subschinski (Berlin), Pawlo Rozenberg (SV Neptun Aachen), Andreas Wels (SV Halle)
Turmspringen: Annett Gamm (Dresdener SC), Christin Steuer (SC Riesa), Sascha Klein, Norman Becker (beide Aachen)
Turmspringen Synchron: Gamm/Subschinski, Patrick Hausding (Berlin)/Klein



