Eurosport - Fr 02.Okt. 09:08:00 2009
Vier österreichische Vereine spielen in der Europa League und keiner der Klubs hat am zweiten Spieltag verloren, obwohl die Gegner Celtic Glasgow, Galatasaray Istanbul und Villareal hießen. Rapid Wien und Red Bull Salzburg führen ihre Gruppen nach zwei Spieltagen an.
Rapid Wien schaffte nach dem 3:0-Sieg gegen den HSV die nächste Überraschung. Vor 55.000 Fans schockten die Hütteldorfer Celtic Glasgow und gingen bereits in der dritten Minute in Führung. Nach einer Vorlage von Steffen Hofmann zeigte Nikica Jelavic seine Kaltschnäuzigkeit und traf aus spitzem Winkel ins lange Eck. Die Schotten waren danach zwar überlegen, konnten sich aber keine klaren Torchancen erarbeiten.
Ein verunglückter Rückpass von Andreas Dober sorgte für den Ausgleich. Scott McDonald nutzte die Vorlage perfekt. Verteidiger Ragnvald Soma kam zu spät und Helge Payer hatte keine Chance den Ausgleich in der 28. Minute zu verhindern. Nach der Pause mehrten sich die Celtic-Chancen, aber Payer parierte mit starken Paraden. Auch die Rapid-Konter waren zu harmlos, um eine Entscheidung herbeizuführen. Mit dem 1:1 (1:1)- Unentschieden und vier Punkten aus zwei Spielen führt Rapid damit weiterhin vor dem HSV die Gruppe C an.
Austria vergibt Elfmeter
Beim zweiten Verein aus Wien war Nacional Funchal im Horr-Stadion zu Gast. Da keine portugiesischen Fans angereist waren, trugen alle 11.000 Zuschauer die Farbe violett. Austria bestimmte von Beginn an das Spiel und bereits in der neunten Minute gab es die große Möglichkeit zur Führung. Monteiro Cleber zupfte am Trikot von Thomas Jun und der Schiedsrichter Tony Chapron entschied sofort auf Elfmeter, doch Milenko Acimovic schoss zu zentral und leicht. Kein Problem für Torhüter Rafael Bracali.
Danach wurden die Wiener immer schwächer und nur Torwart Szabolcs Safar verhinderte schlimmeres. In der 35. Minute fiel der erste Treffer für die Gäste als Ruben Micael aus 25 Metern abzog und den Ball genau unter der Latte versenkte. Die Austria bemühte sich in der zweiten Hälfte aber erst nach den Einwechslungen von Emin Sulimani und Schumacher wurden die Wiener gefährlicher. Mit einer starken Einzelaktion bezwang Schumacher mit einem flachen Schuss Bracali und traf zum Endstand von 1:1 (0:1).
Zweiter Sieg für Salzburg
18.000 Zuschauer hatten sich in der "Bullen"-Arena in Salzburg eingefunden, um ihre Mannschaft gegen Villareal zu unterstützen. Die Spanier ließen zu Beginn einige Stars, darunter Marcos Senna, Robert Pires und Nilmar auf der Bank. Trotzdem begann Villareal mit einem Offensivspektakel und ließ Salzburg viel Platz zum Kontern. In der 21. Minute trat Christoph Leitgeb einen langen Freistoß in den Strafraum, wo Marc Janko wartete und zum 1:0 einnetzte.
Salzburg stand hinten sicher und ließ nur wenige Chancen zu. Auch die Einwechslung ihrer Stars half Villareal nicht. In der 83. Minuten hob Somen Tchoyi den Ball über Torhüter Diego Lopez zum zur 2:0 (1:0)-Entscheidung. Mit zwei Siegen aus zwei Spielen führt Salzburg souverän die Gruppe G an.
Überraschung durch Sturm Graz
Galatasaray Istanbul wurde zu Beginn im ausverkauften Ali-Sami-Yen Stadion in der Türkei seiner Favoritenrolle nicht gerecht. Die Mannschaft von Trainer Frank Rijkaard wirkte zu verspielt und behäbig. Nach einer halben Stunde häuften sich die "Gala"-Möglichkeiten, doch tolle Paraden von Torhüter Christian Gratzei hielten das Spiel offen.
Kurz vor der Pause ging ein Schock durch das Stadion. Nach perfekter Vorlage von Jakob Jantscher ließ Daniel Beichler dem Torwart keine Chance und traf sicher zur 1:0-Führung (45. Minute). Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Türken den Druck und nach einer Balleroberung im Mittelfeld ließ sich Baros die Chance nicht entgehen, lief alleine aufs Tor und erzielte den Ausgleich. Danach drückte Galatasaray auf den nächsten Treffer, aber auch Sturm kam noch zu Konter-Möglichkeiten. Es blieb aber bei dem 1:1 (0:1)-Endstand.
TV-Tipp:
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Kommentare 1 - 3 of 3
wurde auch mal zeit das sie besser werden.denn die letzten jahre sind sie ja in der versenkung verschwunden und auf platz 27 in europa zurückgerutscht.platz 15 -20 wäre angemessen.und dafür werden sie schon sorgen.aber es sind ja auch erst 2 runden gespielt.alles ist noch möglich.
österreich ist heuer besser als deutschland in der el
find ich schön, dass den Österreichern ein bisschen Aufmerksamkeit geschenkt wird, heuer sind wir international ja wirklich gut vertreten wir Ösis
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