Es ist kein Geheimnis, dass Fernando Alonso derzeit bei Renault nicht hundertprozentig glücklich ist und theoretisch am Jahresende aus seinem Vertrag aussteigen kann, wenn er das denn möchte. Doch wo soll er hin? Eine Rückkehr zu McLaren-Mercedes erscheint undenkbar und bei Ferrari sind beide Cockpits auch für nächste Saison besetzt.
Also spekuliert man bei Honda mit der Möglichkeit, den Ausnahmekönner unter Vertrag zu nehmen: "Jedes Team würde sich doch wohl mit Alonso beschäftigen", bestätigte Teamchef Ross Brawn gegenüber der Fachzeitschrift 'Motorsport aktuell', betonte aber gleichzeitig: "Ich weiß auch, wo er am liebsten hingehen würde." Nämlich zu Ferrari. Gerüchten zufolge soll er dort sogar schon eine Art Vorvertrag unterschrieben haben.
Möglicherweise 2010, so hört man, könnte Alonso bei den Roten aus Maranello Kimi Räikkönen ersetzen, sodass er 2009 lediglich für ein Übergangsjahr verfügbar wäre. Auf so eine Variante hatten Teams wie Red Bull aber schon vergangenen Sommer keine Lust - und Brawn würde sich auch heute nicht auf ein solches Kurzintermezzo einlassen: "Das würde vernünftigerweise wohl kein Team machen."
Es wäre grundsätzlich "eine interessante Herausforderung", mit dem Weltmeister von 2005 und 2006 zusammenzuarbeiten, denn auch wenn Alonso menschlich als schwierig gilt, so steht seine Klasse außer Frage - und wenn man ihn richtig behandelt, wie es Renault und Flavio Briatore hinzubekommen scheinen, dann fühlt er sich auch wohl. Die Spannungen bei McLaren-Mercedes wären für Honda jedenfalls kein Hindernis.
Ob die Japaner überhaupt einen ihrer Fahrer austauschen werden, steht aber noch in den Sternen, denn Jenson Button gilt als gesetzt - nur Rubens Barrichello kommt langsam in die Jahre. Mit der Performance des bewährten Duos ist Brawn aber grundsätzlich zufrieden: "Die beiden Fahrer, die wir jetzt haben, leisten wirklich gute Arbeit. Unser Problem ist, dass unser Auto einfach nicht gut genug ist", sagte der Brite.


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Kommentare 1 - 2 of 2
Tja so geht es dem, all zu oft hoch gelobt als der Fahrer derF1 gepriesenen und doch stets unterlegenen Alonso. Als Ex-Champion enttrohnt, geköpft hat er sich selbst, genervt wenn Andere besser sind und dann wie ein Stier in Pamplona durch die Strecken rasend. Ohne Hirn fahren ist auch auf Rennstrecken der heutigen Zeit nicht mehr gefragt. Auch fehlt es ihm an Verständnis für die Teamprobleme, immer alles auf das Team wenn was nicht läuft, geht nicht, TeamWork ist gefragt. Es gibt, oder gab wenig Fahrer die das Team achteten und mit dem Team gearbeitet haben. Schuhmacher, M. letzter wirkliche Rennfahrer nach Lauda und Rindt. Alonso soll sich an Massa und Räikkönen ein Bsp. nehmen, dann klappt es auch bei ihm. Übrigens sollte er mal seinen vergeigten Rennen im Video anschauen, da kann er sich selbst kontrollieren. Falls er wechselt, ist er in meinen Augen ein Angsthase, der sein Team im Stich läßt wie er es schon einmal getan hat, da nur weil er unbedingt einen Stern tragen wollte. Doch auch Sterne vergehen, verglühen besser gesagt wenn sie ausgebrannt sind und von ihrer Position abweichen.-IngoM01
Alonso mag ein guter Fahrer sein aber unter taktisch strategischen Gesichtspunkten ist er zu emotional gelagert.
Daher resultieren nun seine Probleme, mit viel Glück kann er vielleicht bei Ferrari oder BMW unterkommen, alle anderen Lösungen sind "second best".
Wie gesagt er hat seine Situation selbst verschuldet.
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