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Weißwasser nimmt drei leichte Punkte mit nach Hause

So 01.Nov. 21:30:00 2009

Die meisten Torchancen, am längsten in Puckbesitz, den größten Spielanteil und dennoch gehen die Pinguine punktlos vom heimischen Eis. Die Gäste aus der Lausitz hatten wenig Mühe beim 0:3 Auswärtssieg gegen die Bremerhavener Offensive zu bestehen. 1.600 Zuschauer sahen ihre Pinguine an Ryan MacDonald und seiner Abwehr reihenweise verzweifeln.

Schon im ersten Drittel setzte der REV die Akzente, Weißwasser hielt sich bedeckt. Gosdeck hätte zwar früh die Führung erzielen können, Stanley, Garten und Mücke auf Seiten der Pinguine aber ebenso. Bremerhaven war zwei Mal im ersten Drittel in Überzahl, doch da ging, wie so oft, nichts.

Für mehr Aufregung sorgte da schon der Besuch von Ex-Spieler und Trainer Craig Streu, sowie der Besuch von Ex-Goalie Michaud, der eigentlich in der ersten dänischen Liga sein Brot verdient.

Weißwasser kam in den ersten Minuten des Mittelabschnitts nicht in Fahrt und gelang eigentlich eher glücklich in Führung. Ein Schuss von der blauen Linie konnte Guryca nur abprallen lassen, Gosdeck ist eher am Puck als der Bremerhavener Schlussmann und netzt ein(24.). Guryca wurde zwar beim aufstehen behindert, das Tor aber war regulär.

Die bis dato stabile Abwehr der Pinguine knickte nun ein. Besonders Janke stand bis zum Ende der Partie leider viel zu oft im Fokus. Wie auch in der 28. Spielminute: Danny Albrecht holt sich den Puck von Janke. Janke ist zu langsam und Albrecht hat die Chance zum zweiten Tor für die Füchse. Nur Sekunden später hätte Kruminsch das zweite Tor machen müssen, doch Jan Guryca parierte den Schuss mit einem Hechtsprung. Eine tolle Parade des oft unsicheren Pinguin-Goalies.

Wieder wie aus dem nichts dann das 0:2. Diesmal sah Guryca schlecht aus, als Albrecht ihn in der kurzen Ecke überwinden kann. Bremerhaven erholte sich von diesem Nackenschlag nicht mehr. Selbst zwei Situationen in doppelter Überzahl blieben erfolglos.

Weißwasser stand im Schlussdrittel extrem tief, womit die Pinguine nicht zurechtkamen. Zwar gab es viele Schüsse auf das Tor von Ryan MacDonald, doch oft kamen diese aus zu spitzen Winkeln oder mit zu wenig Präzision. MacDonald erarbeitete sich den Shutout beinahe mühelos, die Pinguine verzweifelten. In den Schlusssekunden erzielte Albrecht das empty net goal.

(Hockeyweb.de)

 

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