VfB-Manager Heldt verteidigt Transferpolitik

So 01.Nov. 16:05:40 2009

Stuttgart (dpa) - Horst Heldt hat sich mit ungewöhnlicher Vehemenz gegen Kritik an seiner Transferpolitik beim Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart gewehrt.

«Ich kann diese gequirlte Scheiße nicht mehr hören, die von Teilen der Öffentlichkeit verbreitet wird», schimpfte Heldt im Deutschen Sportfernsehen (DSF). Der in der vergangenen Woche auch von Weltmeister Guido Buchwald geäußerte Vorwurf, Heldt habe nicht rechtzeitig Vorkehrungen für den Fall eines Verkaufs von Mario Gomez zu Bayern München getroffen, sei aus der Luft gegriffen. Der Nationalstürmer habe sich erst nach dem letzten Saison-Spieltag für den Wechsel zum Rekordmeister entschlossen. Daher habe der Club nicht früher handeln können.

«Natürlich haben wir uns ein Jahr lang intensiv damit beschäftigt, was wäre, wenn Mario Gomez den Verein verlassen würde», erklärte Heldt. Und ergänzte: «Aber es ist kein Managerspiel, wo ich irgendeinen Spieler anklicken kann, und den dann zum VfB Stuttgart transferieren kann. So läuft das Geschäft nicht.»

Gegen VfB-Ehrenspielführer Buchwald konnte sich Heldt eine Spitze nicht verkneifen. «Ich glaube, dass er auch aus einer gewissen Frustration heraus agiert», sagte Heldt. «Es tut mir auch leid, dass er momentan keinen Trainerjob hat.»

 

Kommentare 1 - 1 of 1

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  1. Dies ist eines Sportvorstandes und Mitglied des­­ Vorstandes nicht angemessen! Getroffene Hunde bellen,­­ aber nicht auf diesem Niveau!

    Was hat ein Horst Heldt­­ gegenüber einem Guido Buchwald bereits geleistet?

    Von wolf_stgt, am Mo 2.Nov. 13:46
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