Berlin (dpa) - Gerd Heinze, der Präsident der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG), hat schon Tage vor dem erwarteten Urteil des Internationalen Sportgerichtshofes CAS mehr Professionalität vom Eislauf-Weltverband ISU gefordert.
«Die ISU kann dieses komplizierte medizinische Feld künftig nicht mehr fünf oder sechs ehrenamtlichen Professoren überlassen. Wir brauchen dringend ein professionelleres Equipment», erklärte Heinze vor der Urteilsverkündung im Fall der für zwei Jahre gesperrten Olympiasiegerin Claudia Pechstein. Vom 5. November an wird eine Entscheidung erwartet.
Er habe volles Vertrauen in die Aussagen der Wissenschaftler, die mit ihren Gutachten in der brisanten Causa Pechstein nicht ihre Reputation aufs Spiel setzen würden. «Für mich gilt daher weiter die Unschuldsvermutung. Wenn da bei Claudia Pechstein Trickserei oder Lügen im Spiel wären, hätten wir sie fallenlassen wie eine heiße Kartoffel», erklärte der Präsident.



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