Hamburg (dpa) - Die deutschen Schwimm-Asse konnten beim 3. Hamburger Sprintcup auf der Kurzbahn nicht an die Leistungen der Vorwoche anknüpfen.
Zwei Wochen vor dem Weltcup-Meeting in Berlin (14./15. November) verfehlte Lokalmatador Steffen Deibler in 22,40 Sekunden seinen erst eine Woche alten Weltrekord über 50 Meter Schmetterling um 34/100. Auch über 50 Meter Freistil wurde es für den 22 Jahren alten Studenten mit genau 22 Sekunden nichts mit einem deutschen Rekord, den er ebenfalls in Aachen auf 21,00 Sekunden geschraubt hatte.
Steffen Deibler ging über die Schmetterlings-Distanz mit einem gummibeschichteten High-Tech-Anzug an den Start, beim Freistil-Rennen schlüpfte er in ein älteres Modell. Zu einem dritten Erfolg kam er in 1:45,81 Minuten über 200 Meter Freistil. Nach dem Vorlauf über 100 Meter verzichtete Deibler aber auf das Finale , da er sich nicht wohlfühlte. Über 50 Meter Schmetterling kam es nicht zum Duell mit Südafrikas Ex-Weltrekordler Roland Schoeman, der sein Visum für den Trip nach Deutschland nicht rechtzeitig bekam.
Caroline Ruhnau (Essen) konnte beim Sieg über 100 Meter Brust in 1:09,01 Minuten nicht an ihren deutschen Rekord aus der Vorwoche (1:05,98) anknüpfen. Teamkollegin Kerstin Vogel musste wegen einer Erkältung passen. Der Essener Hendrik Feldwehr sicherte sich die 50 Meter (27,34 Sekunden) und 100 Meter Brust (59,42), verfehlte aber die nationalen Bestmarken deutlich. Der Sieg über 200 Meter Lagen ging in 2:01,49 Minuten an Markus Deibler (Biberach).


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