Abu Dhabi (dpa) - Formel-1-Weltmeister Jenson Button geht davon aus, dass Michael Schumacher im Red Bull ihm deutlich mehr Probleme bereitet hätte als Sebastian Vettel.
«Michael in einem Red Bull wäre ein härterer Gegner gewesen als Vettel es war», sagte der englische Brawn-Pilot in einem Interview der «Bild am Sonntag». «Ich will Sebastian nicht fertigmachen. Er ist gut, sehr gut sogar für sein Alter», meinte Button.
Button hat bereits vor dem Finale in Abu Dhabi seinen ersten Titel mit 29 Jahren eingefahren. In dieser Woche wird er beim Race of Champions im Pekinger Olympia-Stadion gegen Schumacher und Vettel antreten.
Man habe aber gesehen, dass Vettel, sieben Jahre jünger als Button, noch viel lernen müsse, befand der Brite. «Er war nicht die ganze Saison über konstant. Ein Michael Schumacher hätte mit seiner Erfahrung auf jede Situation sofort eine Antwort parat gehabt», behauptete Button. Vettel habe am Ende «wahnsinnig unter Druck» gestanden. Das habe er ihm angemerkt. «Ich habe ihn nur noch mit Kopfhörern auf den Ohren gesehen. Er hat verkrampft, war zu sehr fokussiert. Das hat mir geholfen», sagte Button.
Dass er nach seinem eigenen brillanten Saisonstart mit sechs Siegen in den ersten sieben Rennen gar nicht mehr so recht auf Touren kam, machte allerdings auch Button innerlich zu schaffen. «Aber ich glaube, dass man es mir nicht so deutlich angemerkt hat. Ich habe versucht, nach außen hin locker zu bleiben», so der Pilot, der 2000 sein Debüt in der Formel 1 gegeben hatte. «Ich habe an diesem Traum gearbeitet, seit ich acht Jahre alt war. Es hätte mich völlig fertiggemacht, wenn ich es dann doch nicht geschafft hätte.»


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Kommentare 1 - 2 of 2
Jaja, und in Button's Brawn wäre Schumacher schon in Monza Weltmeister geworden.
Schumacher wäre in einem Red Bull Weltmeister geworden
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