Eurosport - Do 01.Okt. 10:15:00 2009
Der HSV steht nach der 0:3-Blamage bei Rapid Wien in der Europa League zum Heimspielauftakt gegen Hapoel Tel Aviv unter Zugzwang. "Wir wollen unbedingt einen Sieg einfahren", sagte HSV-Coach Bruno Labbadia vor der Partie, für die er das Team schon im Training heiß machte und Aggressivität forderte.
Die Profis nahmen seine Worte ernst: Ein Zweikampf zwischen Jerome Boateng und Marcus Berg wurde härter als normal, in das hitzige Wortgefecht mischte sich zudem Piotr Trochowski.
"Das ging schon ziemlich zur Sache. Aber der Trainer hat das verlangt", erzählte Petric, für den klar ist, dass "wir das Spiel gegen Tel Aviv genauso angehen wie gegen Bayern". Als Letzter der Gruppe müsse man nun "die Heimspiele gewinnen und auswärts den ein oder anderen Punkt holen". Der HSV-Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann machte deutlich: "Wenn wir im nächsten Jahr noch international dabei sein wollen, müssen wir gegen Tel Aviv gewinnen."
Zé Roberto wieder fit
"Noch ist nichts verloren, aber das wird ein ganz wichtiges Spiel", betonte auch Abwehrorganisator Joris Mathijsen. Im Kader sein wird vermutlich Abwehrspieler Guy Demel, der nach dem Foul von Frank Ribéry schon wieder mittrainierte, aber noch einen geschwollenen Knöchel hat. Wieder fit ist Zé Roberto, dessen Zehprellung aus dem siegreichen Bayern-Spiel abgeklungen ist.
Abfinden muss sich der 35-Jährige aber damit, dass eine Rückkehr in die Seleção nur ein Traum bleiben wird. "Zé Roberto spielt super in Hamburg. Er ist ein super Spieler", sagte Jorginho, Co-Trainer der Seleção, der "Sport Bild". "Aber er hat keine Chance mehr. Die hatte er 2007, als er für Brasilien bei der Copa América spielen sollte. Er wollte nicht, deshalb ist es vorbei."
Tel Aviv ausgeruht
Vor dem israelischen Vizemeister, der zum Auftakt Celtic Glasgow mit 2:1 besiegte und ausgeruht nach zehntägiger Pause bereits in Hamburg trainierte, hat man an der Elbe Respekt. Es ist das erste Aufeinandertreffen mit einer israelischen Mannschaft, Trainer Eli Gutmann wird wegen seiner Disziplin-Schule "Der Deutsche" genannt. Wegen der antifaschistischen Ausrichtung der Fangruppen ist Tel Aviv mit den Anhängern des FC St. Pauli befreundet und hofft auf Unterstützung.
Tel-Avivs serbischer Mittelfeldspieler Nemanja Vucicevic spielte für den TSV 1860 München (2004 bis 2007) sowie für den 1. FC Köln (2007 bis 2009), bevor er im Sommer nach Israel wechselte. "Tel Aviv ist technisch stark und schnell. Die haben ihr erstes Spiel gewonnen. Das wird sehr schwer für uns", sagte Kapitän David Jarolim, "wir müssen so weitermachen wie gegen Bayern, dann sehe ich aber kein Problem".
Voraussichtliche Aufstellungen:
Hamburger SV: Rost - Boateng, Rozehnal, Mathijsen, Aogo - Jarolim, Zé Roberto - Trochowski, Pitroipa - Petric, Elia
Hapoel Tel Aviv: Enyeama - Kanada, Badir, da Silva, Ben Dayan - Natcho, Menteshashvili, Yadin, Vermouth - Vucicevic, Yeboah
Schiedsrichter: Istvan Vad (Ungarn)
TV-Tipp:
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Kommentare 1 - 5 of 5
1 : 0 HSV !!!!
@ kurochinema
so einen Kommentar braucht hier kein Mensch, nu geh deinen Pfleger suchen und gestehe,
daß du ausgebüchst bist !!!
Und dann ab zurück in die schön gepolsterte Zelle !!!
Der HSV wird gegen Tel Aviv verlieren.
Denn nach dem Bayern-Sieg sind die Spieler überheblich, und unterschätzen den Gegner.
Petric spinnt doch
Im Internet habe ich gelesen, das M.Petric seinen Vertrag verlängern möchte, natürlich mit einer Aufstockung laut Medien geht es um 1 Million mehr. Nun hat er ja noch einen Vertrag bis 2011 und weil er nun gut in Form ist, willer gleich mal eben mehr Geld haben. Er sollte aber froh sein, das er beim HSV einen guten Vertrag bekommen hat, als man ihn bei Dortmund nicht mehr haben wollte. Nun meine Frage ist er auch nur ein Spieler der auf das große Geld aus ist, oder steckt sein Berater dahinter? Wofür sind Verträge denn da, wenn man sie bei jeder besseren Spielweise gleich wieder für mehr Geld verlängern will! Es ist doch immer daselbe die Vereine werden dann erpresst und haben den schwarzen Peter, aber der Spieler hat nur mehr Geld aber kein Risiko. Was ist das für eine Moral heutzutage. Also in schlechten Zeiten sind die Spieler froh einen Verein zu finden der auch noch dann einen guten Vertrag gibt, aber danken tun diese Spieler es nie. Und was sie immer sagen wie gut der Verein ist, sieht man jetzt, hat noch einen längeren Vertrag aber will schon wieder mehr Geld aushandeln.Also solche Spieler sollte man einfach nur wegjagen, wenn sie den Verein erpressen wollen. Was macht er denn wenn er mal nicht so gut spielt oder sich verletzen sollte, ich habe noch keinen Spieler oder Berater gesehen der dann angekommen ist und den Vertrag für weniger verlängern wollte.
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