Warendorf (dpa) - Nach fünf Jahren als Honorar- und 28 Jahren als Bundestrainer für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) hat Manfred Thiesmann an der Bundeswehr-Sportschule in Warendorf offiziell seinen letzten Arbeitstag absolviert.
Der 63- Jährige tritt vorzeitig den Ruhestand an. Thiesmann nahm an sechs Olympischen Spielen, 20 Welt- und 26 Europameisterschaften teil. Von 1980 bis zu seinem Ausscheiden oblag Thiesmann in Zusammenarbeit mit der Bundeswehr die Spitzensport-Förderung in Warendorf.
An den Spielen in Peking durfte Thiesmann nicht mehr teilnehmen. Er war vom ehemaligen DSV-Sportdirektor Örjan Madsen nicht berücksichtigt worden. In zwei arbeitsrechtlichen Instanzen war Thiesmann auch an einer nachträglichen Nominierung gescheitert. Er wolle sich nicht komplett aus dem Schwimmsport zurückziehen, teilte Thiesmann mit. Er werde aber sicher nicht als Vereinstrainer irgendwo am Beckenrand auftauchen.




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