Eurosport - Mo 01.Jun. 16:04:00 2009
Der durch den Untersuchungs-Ausschuss in Freiburg schwer belastete Andreas Klöden ist von seinem Astana-Team für die am 3. Juni beginnende Luxemburg-Rundfahrt aufgeboten worden. Im Abschlussbericht über die Vorkommnisse an der Uni-Klinik hieß es, der 33-Jährige hätte 2006 Blut-Doping vorgenommen.
Der in der Schweiz lizenzierte Klöden, der sich persönlich dazu noch nicht äußerte und mehrere Wochen keinen Wettkampf bestritt, hat Anwälte eingeschaltet. Seine Teamleitung hatte erklärt, nach eingehendem Studium des Berichts eine Entscheidung über Klödens Zukunft im Team zu fällen.
Ob der zweimalige Tour-Zweite zur diesjährigen Frankreich-Rundfahrt für sein Astana-Team an der Seite Alberto Contadors und Lance Armstrongs antritt, ist noch unklar.
TV-Tipp:
Vom 7.- 14. Juni läuft in Frankreich die große Tour-Generalprobe mit vielen Topstars und einem schweren Parcours in Südfrankreich, inklusive des Mont Ventoux. Verfolgen Sie die 61. Dauphiné Libéré LIVE im Eurosport-TV und Eurosport Player!
Kommentare 1 - 12 of 12
Ich verstehe auch nicht, warum die Komission denn Blödsinn erzählen sollte, an dem man zweifeln kann. Komm Klödi, forder Lance doch mal auf, alle Fahrer zusammenzutrommeln und einfach nicht mehr zu fahren bis ne Genralamnestie für alle erreicht wird. Dann können alle alles auszupacken. Je mehr desto besser ist es doch langfristig für den gesamten Sport. Von mir habt ihr die Amnestie dann schonmal ;o).
ist doch egal ob der doper fährt oder nicht. ist doch eh alles beschiss
Klödi gib Gas un schau nach vorne. Die Kommentare der Anti-Sportler kannst Du vergessen. Viel Glück
Heute START der Luxemburg-Rundfahrt in der Altstadt um 19.00 Uhr
20,40 Uhr : Fränck SCHLECK / 20,55 Uhr : Andy SCHLECK / 21,00 Uhr Andreas KLOEDEN
Klöden fährt weiter..warum auch nicht ? Armstrong, Basso und Co. fahren doch auch ????
Klödi ist echt Spritze!!!
@ jrs92
ja, diese Neigung zum Verharmlosen der Unfairnis und das Wegschauen bei Betrug, diese Ignoranz gegenüber den Regeln des Radsports und diese z.T. unappetitliche Verehrung gedopter Pseudo-Helden kann ich auch nicht nachvollziehen.
@verzaubern
Ja, man muss ihn fahren lassen. Aber im nationalen Interesse wäre es besser, er führe nicht. Er will ja nicht mehr für Deutschland fahren und der deutsche Radsport hat ihn ja auch nicht für Olympia nominiert. Es ist besser nicht zu gewinnen als mit mutmaßlich unfairen Mitteln. Sieg um jeden Preis darf nicht sein.
Im Zweifel FÜR den Angeklagten???
Welche Zweifel????
Ich denke mal, dass die Freiburger Kommission sich genaustens überlegt und gründlichst nachprüft, ob sie Klöden als des Dopings überführt betrachten oder nicht.
Aber das hier das Doping von sogenannten "Radsportfreunden" verharmlost und teilweise sogar goutiert wird ist ja auch keine wirklich neue Erkenntnis...
Lasst ihn doch fahren !!! Im Zweifel FÜR den Angeklagten!!! Ich bin mal gespannt, was er bei der Tour so leisten kann. Ich denke (außer vielleicht auf Tony Martin) können wir als Deutsche nur auf ihn hoffen !!!
GO ANDY !!! :)
Bis ein Sportgericht ein Urteil gesprochen hat gilt die Unschuldsvermutung. Im Falle Klöden VERMUTUNG - mehr ist das sicher nicht. Wenn andere auch gedopt haben, dann ist das kein Argument einen (wenn überführten) Doper weiter fahren zu lassen. Oder darf man klauen, weil andere mutmaßliche Diebe auch noch nicht verurteilt sind? So ein Quatsch. Und dem Typen auch noch Erfolg zu wünschen ....
Warum soll er nicht mitfahren,es gibt genägent andere Fahrer die gedopt haben und immer noch fahren.
Also Andi viel Glück und Erfolg.
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