Eurosport - Mo 01.Jun. 09:53:00 2009
Titelverteidiger Detroit Red Wings steuert in der NHL auf den zwölften Gewinn des Stanley Cups zu. Der Meister gewann auch sein zweites Heimspiel 3:1 (0:1, 2:0, 1:0) gegen die Pittsburgh Penguins, nachdem Detroit nur 24 Stunden zuvor mit dem selben Resultat in die Finalserie gestartet war.
Damit fehlen dem West-Champion nur noch zwei weitere Siege.
Bereits vor einem Jahr hatten sich die Red Wings nach zwei Heimerfolgen am Ende mit 4:2 in der Serie durchgesetzt. Pittsburgh hat nun jedoch an diesem Dienstag und am Donnerstag Heimrecht. Allerdings holte nur eine von 32 Mannschaften, die mit zwei Auswärtsniederlagen startete, noch die riesige Meistertrophäe.
Der russische Stürmerstar Jewgeni Malkin brachte den Vizemeister, der 1991 und 1992 Cup-Sieger war, in der 17. Minute erstmals in den Endspielen in Führung. Doch Jonathan Ericsson (25.) und Valtteri Filppula (31.) drehten die Partie im Mitteldrittel. Profi-Neuling Justin Abdelkader (43.) erzielte wie in der ersten Begegnung den Treffer zum Endstand, nachdem er in der NHL bisher noch ohne Torerfolg war. Pittsburgh haderte nach zwei Pfostentreffern von Bill Guerin und Sidney Crosby. Malkin und der Schwede Henrik Zetterberg lieferten sich 18 Sekunden vor Schluss eine Rauferei, die mit zerrissenen Trikots, aber ohne Sperren für das kommende dritte Finale endete.
Kommentare 1 - 5 of 5
Da muss ich dir auch recht geben...die Pens sind sicherlich sehr nervoes und teileweise wird jetzt schon, nachdem man 0 zu 2 zurueck liegt, an das vergangene Jahr gedacht. Das hoert und sieht man in den Interviews die gezeigt werden. Sie sagen zwar immer "der Kopf ist frei, letztes Jahr ist abgehackt..." aber viele der Jungs sind noch relativ jung und ich denke sie kaempfen schon noch damit. Nicht nur das Spiel vom letzten jahr aber auch der Rueckstand dieses Jahr, der einen gewissen Druck erzeugt ( du weisst, Druck - Hektik - Fehler. )
Bei Detroit macht man sich da weniger Gedanken. Viele der Spieler haben ihren Namen schon 3-5 mal auf dem Cup stehen und vor allem liegt man 2:0 vorne in der Serie.
Wir werden sehen...heute Abend gibts Spiel 3.
Pinguine schmecken wie Huehnchen :)
da geb ich dir recht thomas M, was die heimspiel der pens angeht, aber irgendwie hab ich das gefühl, dass die nervosität der pens in den beiden spielen einfach zu gross war, wahrscheinlich noch etwas bei den gedanken, dass man letztes jahr es gegen die red wings nicht gepackt hatte. denn klarere chancen sah ich in den beiden spielen bisher klar bei den pens, aber leider nicht genutzt. also wenn die die beiden heimspiele nicht gewinnen seh ich keine chance mehr für die pens.
Also das wuerde ich nun nicht sagen, dass die Pens "klar die bessere Mannschaft" war bzw. ist. Beide Mannschaften spielen sehr gutes und schnelles Hockey. Beide hatten ihre Torchancen die genutzt bzw. ungenutzt blieben, so ist das eben beim Sport.
Wenn man sich die Statistiken anschaut ( Torschuesse, PP, .... ) sind beide Mannschaften fast identisch aber am Ende kann eben nur einer gewinnen...und das hat Detroit bis jetzt 2 mal umgesetzt. Wenn sie die zwei Auswaertsspiele so spielen wie die Heimspiele, dann... sollten sie es packen. Nur denke ich, dass die Pens daheim noch was drauf legen werden ( vor dem eigenen Publikum ) und es noch ne weile spannend bleibt.
naja
irgendwie sind die pens selber schuld, für mich in beiden spielen die klar bessere mannschaft mit vielen super torchancen, aber wenn man die halt nicht souverän nutzt ist man selber schuld, wenn man dann ohne nix in der hand da steht!
das erste heimspiel wird dann aber auf alle fälle von den penguins gewonnen!
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